Gebäudebrand (B3.01)

Brand Kategorien:Allgemein | Veröffentlicht am: Mittwoch,25.05.2022

Datum: 25. Mai 2022 um 18:42
Alarmierungsart: DME (Digitaler Meldeempfänger)
Dauer: 4 Stunden 18 Minuten
Einsatzart: Brand
Einsatzort: Lambrecht
Fahrzeuge: 2/19/1, 2/19/2, 2/42/1, 3/42/1, 4/11/1, 4/23/1, 4/24/1, 4/33/1, 4/45/1, 4/72/1, 5/41/1, 6/41/1, 6/71/1
Weitere Kräfte: Bauhof Lambrecht , BKI LK DÜW , DRK OV Lambrecht SBF (Sanitätsbereitschaft Feuerwehr) , Feuerwehr Esthal , Feuerwehr Frankeneck , Feuerwehr Lambrecht , Feuerwehr Lindenberg , Feuerwehr Neidenfels , FEZ Neustadt , FEZ Team , Leitender Notarzt , Org. Leiter DRK , Polizei , Presseteam , Rettungsdienst , Stadtbürgermeister , Stadtwerke Lambrecht , VG Bürgermeister , Wehrleitung VG Lambrecht 


Einsatzbericht:

Wohnungsbrand fordert ein Todesopfer

Am 25.Mai 2022 wurden die Feuerwehren Lambrecht, Lindenberg, Frankeneck, Neidenfels und Esthal zu einem Gebäudebrand nach Lambrecht in die Fabrikstraße alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Wehren schlugen bereits Flammen aus einer hinteren Dachgeschoßwohnung eines aus zwei Teilen bestehenden städtischen Mietobjektes in der Fabrikstraße. Umgehend wurde die Menschenrettung und die Brandbekämpfung über Drehleiter von außen und im Inneren mit mehreren Trupps unter Atemschutz eingeleitet. Das gesamte Gebäude wurde evakuiert. Vermeintlich konnte alle Bewohner  das Gebäude unverletzt verlassen und das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Bei Nachlöscharbeiten wurde unter dem Brandschutt eine Person und zwei Hunde gefunden, bei denen nur noch der Tod festzustellen war. Die betroffene Familie wurde von der Psychosozialen Notfallversorgung betreut. Der vom Brand betroffene Gebäudeteil war wegen Rauchgasbeeinträchtigung nicht bewohnbar. Alle Bewohner kamen bei Verwandten für eine Nacht unter. Die Bewohner des vorderen Teils konnten bereits am selben Abend in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die genaue Brandentstehung und Todesursache der Person ist unklar. Der Kriminaldauerdienst hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Im Einsatz waren zeitweise über 85 Einsatzkräfte: (Feuerwehr, Polizei, DRK, Psychosoziale Notfallversorgung, Bauhof, Stadtwerke) vor Ort.

Verbandsbürgermeister Gernot Kuhn, Stadtbürgermeister Karl-Günter Müller und die Beigeortnete Tanja Bundenthal-Beck waren ebenfalls an der Einsatzstelle um sich ein Bild von der Lage zu machen