Samstag, 22.03.2025

Brandschutzerziehung der Grundschule Esthal „Im Notfall 112“

Brandschutzerziehung ist ein Unterricht, in dem Kinder und auch Erwachsene lernen, wie sie potentielle Brandursachen erkennen und beseitigen können. In theoretischen und praktischen Beispielen wird den Teilnehmern aufgezeigt, wie schnell (durch Unachtsamkeit) ein Feuer ausbrechen kann, wie man dieses verhindert und –  wenn doch einmal etwas passiert – wie man sich richtig verhält.

Am 20. März 2025 wurde dies der Kombiklasse 3+4 der Grundschule Esthal bei einem Besuch im Gerätehaus der Feuerwehr Esthal durch den Wehrführer der Feuerwehr Esthal Torsten Buschlinger und Christian Ziegler gemeinsam mit der Lehrerin Lisa-Marie Simon vermittelt.

Bei Brandversuchen an verschiedenen Gegenständen wurde den Kindern ein Gefühl vermittelt, wie gefährlich Feuer ist. In einem Rollenspiel wurde trainiert, wie  man einen korrekten Notruf absetzt und wie man sich im Brandfall verhält.

Im Anschluss durften sich die Kinder die Feuerwache und die Fahrzeuge anschauen, was zu begeisterten Reaktionen führte. Durch das Vorstellen der Ausrüstung der Feuerwehr, ganz besonders der persönlichen Schutzausrüstung eines Feuerwehrmannes, sollte den Kindern die Angst bei einem Notfall genommen werden.

Denn viele Kinder verstecken sich aus Angst vor Rauch und Flammen, aber auch vor den mit Atemschutzmasken ausgestatteten Feuerwehrleuten in Schränken und Nischen, wo sie im Brandfall nur schwer zu finden sind.

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Dienstag, 18.03.2025

Personenrettung aus Glockenturm

Am vergangenen Dienstag, dem 11.03.2025, führten die Feuerwehren Esthal und Frankeneck eine anspruchsvolle Übung zur Personenrettung aus dem Glockenturm der Kirche in Esthal durch. Der Glockenturm, der eine beeindruckende Höhe von 41 Metern erreicht, stellte die Einsatzkräfte vor besondere Herausforderungen.

Anlass der Übung war ein fiktives Szenario, in dem zwei Arbeiter mit der Instandsetzung der Glocken betraut waren. Während der Arbeiten kam es zu einem schweren Unfall: Eine der Glocken fiel aus ihrer Halterung und verletzte einen der Mitarbeiter schwer. Dieser wurde unter einem Tragbalken der Glocke eingeklemmt, was eine schnelle und gezielte Rettungsaktion erforderte. Der zweite Mitarbeiter, der in der Aufregung des Vorfalls verunsichert war, stürzte und erlitt beim Verlassen des Turms eine Kopfplatzwunde. In seinem Schockzustand irrte er orientierungslos durch den Kirchturm. 

Die Einsatzkräfte waren schnell vor Ort und übernahmen die medizinische Erstversorgung der verletzten Mitarbeiter durch ihre First Responder-Einheit. Nachdem die Erstversorgung sichergestellt war, wurde ein umfangreiches Rettungskonzept entwickelt, um beide Personen sicher aus der Notlage zu befreien. Die Einsatzkräfte setzten Schleifkorbtragen ein und sicherten die Rettungsaktion mit Seilsicherungen, um die beiden Mitarbeiter unter den widrigen Umständen aus dem 41 Meter hohen Turm zu retten.

Die Rettungsaktion war schweißtreibend und erforderte von allen Beteiligten höchste Konzentration und Teamarbeit. Dank der hervorragenden Vorbereitung und Koordination der Feuerwehr konnte das fiktive Szenario erfolgreich gemeistert werden. Die Feuerwehr Esthal bedankt sich herzlich bei der Pfarrei HL. Johannes XXIII Lambrecht, bei Hr. Pfarrer Herr, sowie bei Hr. Kappes für das Bereitstellen des Übungsobjekts und die Möglichkeit, die Einsatzkräfte in einer solch realistischen Umgebung zu schulen.

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Mittwoch, 12.03.2025

Keine Teilnahme am landesweiten Warntag am 13.03.2025

Am 13. März 2025 wird die Feuerwehr der  Verbandsgemeinde Lambrecht nicht am landesweiten Warntag in Rheinland-Pfalz teilnehmen. Diese Entscheidung hat mehrere Hintergründe, die sowohl organisatorische als auch technische Aspekte betreffen.

Ein zentraler Punkt der Entscheidung ist die Tatsache, dass die Warnmittel der Feuerwehr VG Lambrecht erst im vergangenen Jahr auf ihre Funktionalität getestet wurden. Diese Tests sind von entscheidender Bedeutung, um sicherzustellen, dass die Warnsysteme im Ernstfall zuverlässig arbeiten. Bei den Tests wurden die verschiedenen Warnmittel, darunter Sirenen und Lautsprechersysteme auf ihre Effektivität und Einsatzbereitschaft überprüft. Die Ergebnisse dieser Tests waren positiv.

Zusätzlich ist zu berücksichtigen, dass die Feuerwehr VG Lambrecht bestrebt ist, ihre Ressourcen optimal einzusetzen. Eine Teilnahme am Warntag erfordert nicht nur die Bereitstellung von Technik, sondern auch von Personal, dass für die Durchführung und Überwachung der Warnungen zuständig ist. Die Warnungen erfolgen während der Arbeitszeit. Das hierfür benötigte Personal, müsste auf Lohnersatz durch den Aufgabenträger von der Arbeit freigestellt werden. Somit würden in diesem Fall Kosten für die Verbandsgemeinde anfallen, die in diesen Zeiten anderweitig eingesetzt werden können. Da die technischen Systeme bereits getestet wurden, sieht die Feuerwehr keinen dringenden Bedarf, diese nun erneut im Rahmen des landesweiten Warntages in Rheinland-Pfalz einzusetzen.

Die Entscheidung, nicht am Warntag teilzunehmen, ist auch im Kontext der kontinuierlichen Optimierung der Einsatzbereitschaft und der öffentlichen Sicherheit zu sehen. Insgesamt ist die Entscheidung, am landesweiten Warntag nicht teilzunehmen, das Resultat einer fundierten Überlegung, die sowohl die technische als auch die personelle Situation der Feuerwehr VG Lambrecht berücksichtigt.

 

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Samstag, 01.03.2025

Fit für die Waldbrandsaison: Schulungen der Facheinheit Vegetationsbrandbekämpfung

Mit gleich zwei Terminen zur Vorbereitung auf die kommende Waldbrandsaison starteten die Einheiten Esthal, Frankeneck, Lambrecht und Lindenberg unter Anleitung des Fachzugs Vegetationsbrandbekämpfung, kurz Waldbrandzug, am 18. sowie 25.02.2025 mit Schulungen im Gerätehaus Lambrecht.

Nach eröffnenden Vorträgen wurden an mehreren Stationen die Teilnehmer auf die unterschiedlichen Herausforderungen und Vorgehensweisen bei Vegetationsbränden vorbereitet. Neben diversen Techniken, wie zum Beispiel  der Schlauchverlegung unter Druck und daraus resultierendem, schnellem Flankieren von Feuern in der Praxis, waren die Nutzung verschiedenster Informationsquellen zur Erkundung, Beurteilung spezieller Gefahren sowie Ausführung entsprechender Massnahmen in vorgeplanten Szenarien Inhalte der beiden Veranstaltungen.

Die Zugführer der Facheinheit Vegetationsbrandbekämpfung der VG Lambrecht Jonas Repp und Sascha Burkhard bedankten sich, wie auch Waldbrandfachberater Florian Liedy, für die rege Teilnahme, aber auch das gezeigte Engagement aller Beteiligten. Mit den jetzt vermittelten Kenntnissen und Fertigkeiten in Kombination mit dem seit Jahren bestehenden Waldbrandkonzept sieht sich die Feuerwehr VG Lambrecht gut gerüstet für eventuelle Brandereignisse in den kommenden Sommermonaten. Aufgrund des strukturierten Vorgehens und des schlüssig ausgearbeiteten Konzepts nimmt die VG Lambrecht hier eine Vorreiterrolle ein, die bundesweit Beachtung und Anerkennung findet. Die zugehörige Facheinheit leistet auch außerhalb der kommunalen Grenzen einen wichtigen Beitrag in Ausbildung oder Unterstützung bei Schadenslagen.

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