Feuerwehr VG Lambrecht beendet Februar mit anspruchsvollen Übungen

Kategorie: Allgemein | Datum 28-02-2026

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Während für den Rest der Bevölkerung im Februar das närrische Treiben im Vordergrund stand, stellten sich die Einheiten der Feuerwehren im Tal gleich zwei fordernden Einsatzübungen: Sowohl das Hauptgebäude der Stadtwerke Lambrecht als auch das Clubheim des Tennisclub Lambrecht und Umgebung waren Teil der ständigen, zur Sicherstellung der Einsatzbereitschaft ausgeführten Szenarien.

„Starke Rauchentwicklung aus Gebäude“ lautete das Meldebild am Dienstag bei den Stadtwerken. Wie sich bei Eintreffen heraus stellte, entstand diese durch einen simulierten Fahrzeugbrand in den unter dem Hauptgebäude liegenden Garagen, wo eine Person als vermisst galt. Die sofort eingeleitete Menschenrettung unter Einsatz von mehreren Trupps mit schwerem Atemschutz forderte einiges von den im Innenbereich eingesetzten Kräften: Neben den physischen Anforderungen aufgrund der Ausrüstung, deren Gewicht bei solchen Einsatzaufträgen schnell über 25 Kilogramm liegen kann oder z.B. der sich entwickelnden Temperatur, kommt die psychische Belastung, sich bei bis zu Nullsicht in unbekanntem Gebiet, unter Gefahr für das eigene aber auch das bedrohte Leben von Vermissten zu bewegen. Als ob dies nicht bereits genug Aufgabe gewesen wäre, mussten drei weitere Personen aus dem oberen Bereich gerettet werden, die das Gebäude aufgrund des verrauchten, baulichen Rettungswegs nicht eigenständig verlassen konnten. Hier kamen neben der Drehleiter im Vorderhof auch tragbare Leitern hinter dem Gebäude zum Einsatz, deren Aufbau durch den eingeschränkten Platz eine nicht einfache Aufgabe darstellte. Herr Frech, Geschäftsführer der Stadtwerke Lambrecht GmbH, zeigte sich im Anschluss der zur Zufriedenheit aller verlaufenen Übung beeindruckt über den Personal- und Materialeinsatz und dankte den Anwesenden für ihren Einsatz. Bei einem kleinen Imbiss gab es für die Einsatzkräfte die Möglichkeit, das Betriebsgelände in der Hauptstraße nochmals besser kennen zu lernen.

Dass das gleiche Meldebild eine vollständig andere Lage bereit halten kann, zeigte sich bei der am Freitag durchgeführten Übung im Clubheim des TC Lambrecht und Umgebung im Beerental: Nach Eintreffen der ersten Kräfte konnten bei der Befragung einer (simuliert) stark betrunkenen Person nur die Erkenntnis gewonnen werden, das in dem stark verrauchten Gebäude bei unklarer Lage eine unbekannte Anzahl an Personen vermisst wurde. Umgehend wurde die Menschenrettung und Absuche des Gebäudes unter Einsatz von schwerem Atemschutz eingeleitet, schnell ein Kellerbrand als Ursache für die Rauchentwicklung identifiziert. Parallel wurden Menschen unter Einsatz der Drehleiter aus andere Gebäudeteilen gerettet. Als Hilfe bei der Ermittlung der Anzahl an tatsächlich Vermissten stellte sich keiner der Darsteller heraus: Da das Szenario zu später Stunde einer angenommenen, privaten Feier geplant wurde, war Anweisung ergangen, diesen, dort meist vorherrschenden Geisteszustand möglichst real zu spielen. Somit wurde gelallt, gestört und beschimpft, aber keine wirklich verwertbare Aussage getroffen. Somit blieb es bei der bereits laufenden, kompletten Absuche des Gebäudes. Da in solchen Fällen der massive Einsatz von Atemschutzgeräteträgern ebenso massive Gefahren für die eigenen Kräfte darstellt, wurde die Übung von der Einheit Esthal unterstützt. Diese hält für die Feuerwehr VG Lambrecht neben dem Material zur Errichtung und Betrieb einer Atemschutzüberwachung auch die Mannschaft der Atemschutz-Notfall-Trainierten-Staffel, kurz ANTS, bereit, um im Extremfall erweiterte Rettungsmaßnahmen einleiten zu können. Mit kompletter Absuche des Gebäudes konnten schließlich alle der sieben Vermissten gerettet werden, womit auch diese Übung als erfolgreich beendet galt.

Die Feuerwehr VG Lambrecht bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten für ihre Mitwirkung und die Möglichkeit, in diesen Objekten üben zu dürfen.

Zweijährige Grundausbildung erfolgreich abgeschlossen

Kategorie: Allgemein | Datum 11-10-2025

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Zehn Einsatzkräfte der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Lambrecht (Pfalz) konnten die Abschlussprüfung zum Truppmann-Lehrgang Teil 2 erfolgreich abschließen und haben mit dem Nachweis der erforderlichen theoretischen sowie praktischen Grundlagen die Voraussetzungen geschaffen, im nächsten Frühjahr aus ihrem bisherigen Rang der Anwärter*innen zu Feuerwehrfrauen und -männern ernannt zu werden.

Der jetzt absolvierte Lehrgang bildete den Abschluss der zweijährigen Grundausbildung bei der Feuerwehr, der neben der Ausbildung zum Sprechfunker die Mindestanforderung für den aktiven Feuerwehrdienst darstellt. Die mehrstufige Grundausbildung umfasst, neben einem ersten Teil auf Landkreisebene, weitere Standort bezogene Ausbildungseinheiten und endet mit dem oben genannten Lehrgang.

Innerhalb dieser Zeit werden Kenntnisse über den gesamten Tätigkeitsbereich der Feuerwehr vermittelt und immer wieder überprüft, vom klassischen Löschangriff bis hin zu den Möglichkeiten bei der technischen Hilfeleistung. Die Vorstellung, Aufgaben und Zusammenarbeit mit Facheinheiten der Feuerwehr Verbandsgemeinde Lambrecht (Atemschutz-Notfall-Trainierte-Staffel, Höhensicherung und Vegetationsbrandbekämpfung) vervollständigten den jetzt abgehaltenen, von Lehrgangsleiter Peter Müller insgesamt als harmonisch und engagiert wahrgenommenen Lehrgang. „Bleibt neugierig und offen für Neues!“ gab Müller seinen Schützlingen im Abschlussgespräch des 2025-er Lehrgangs mit auf den Weg, zusammen mit Ausblicken auf die Weiterbildungsmöglichkeiten durch interessante Fach- bzw. Führungslehrgänge innerhalb ihrer, noch jungen, Feuerwehrlaufbahn. Die aus allen Einheiten der VG stammenden Teilnehmer bedankten sich bei Müller und seinem Team für die Begleitung auf diesem Abschnitt.

Ein besonderer Dank der Feuerwehr VG Lambrecht gilt allen beteiligten Ausbildern, der Firma Annawald aus Weidenthal für die stets unkomplizierte Beschaffung von Übungsfahrzeugen, sowie allen Vertreterinnen und Vertretern der Facheinheiten der VG, darunter die Atemschutz-Notfall-Trainierte-Staffel (ANTS), der Höhensicherung und der Facheineinheit Vegetationsbrandbekämpfung (Waldbrandzug) für die freundliche Unterstützung.

Die Feuerwehr VG Lambrecht gratuliert den Absolvent*innen herzlich und wünscht ihnen eine stets gesunde Rückkehr von allen Einsätzen sowie Freude und Erfüllung auf ihrem weitern Weg innerhalb der Blaulichtfamilie!

Monatsübung der Einheit Iggelbach

Kategorie: Iggelbach | Datum 07-09-2025

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Die Monatsübung im September stand im Zeichen des klassischen Atemschutzeinsatzes.

Gegen kurz vor halb 11:00 wurde die Einheit von der Übungsleitung zur „Rauchentwicklung aus Gebäude“ in die Helmbachtalstraße nach Iggelbach abgerufen. Vor Ort wurde ein Rohbau als Übungsobjekt zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle geht ein großer Dank an den Bauherren für die unproblematische Bereitstellung des Objektes.

FEZ-Team der VG Lambrecht übt für Ernstfall

Kategorie: Allgemein | Datum 23-05-2025

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Am Mittwoch, den 14.05.2025, befasste sich das FEZ-Team der VG Lambrecht mit einem besonderen Thema: Aufgabe des Tages war die Zusammenarbeit mit dem Einsatzleitwagen 2 des Landkreises.

Feuerwehreinheit Lambrecht blickt auf zwei erfolgreiche Veranstaltungen zurück

Kategorie: Allgemein, Einheiten, Lambrecht | Datum 04-05-2025

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Nach ihrem diesjährigen Tag der offenen Tür am 1. Mai und dem darauf folgenden Rockfest vom 3. Mai zieht die Einheit Lambrecht durchweg positive Bilanz. Beide Veranstaltungen fanden großen Zuspruch durch die Bevölkerung.

Tag der offenen Tür und Rockfest der Einheit Lambrecht – Termine und Uhrzeiten

Kategorie: Allgemein, Lambrecht | Datum 21-04-2025

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Die Einheit Lambrecht freut sich wie jedes Jahr auch dieses Mal wieder auf zwei tolle Veranstaltungen mit euch.

Personenrettung aus Glockenturm

Kategorie: Esthal, Frankeneck | Datum 18-03-2025

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Am vergangenen Dienstag, dem 11.03.2025, führten die Feuerwehren Esthal und Frankeneck eine anspruchsvolle Übung zur Personenrettung aus dem Glockenturm der Kirche in Esthal durch. Der Glockenturm, der eine beeindruckende Höhe von 41 Metern erreicht, stellte die Einsatzkräfte vor besondere Herausforderungen.

Anlass der Übung war ein fiktives Szenario, in dem zwei Arbeiter mit der Instandsetzung der Glocken betraut waren. Während der Arbeiten kam es zu einem schweren Unfall: Eine der Glocken fiel aus ihrer Halterung und verletzte einen der Mitarbeiter schwer. Dieser wurde unter einem Tragbalken der Glocke eingeklemmt, was eine schnelle und gezielte Rettungsaktion erforderte. Der zweite Mitarbeiter, der in der Aufregung des Vorfalls verunsichert war, stürzte und erlitt beim Verlassen des Turms eine Kopfplatzwunde. In seinem Schockzustand irrte er orientierungslos durch den Kirchturm. 

Die Einsatzkräfte waren schnell vor Ort und übernahmen die medizinische Erstversorgung der verletzten Mitarbeiter durch ihre First Responder-Einheit. Nachdem die Erstversorgung sichergestellt war, wurde ein umfangreiches Rettungskonzept entwickelt, um beide Personen sicher aus der Notlage zu befreien. Die Einsatzkräfte setzten Schleifkorbtragen ein und sicherten die Rettungsaktion mit Seilsicherungen, um die beiden Mitarbeiter unter den widrigen Umständen aus dem 41 Meter hohen Turm zu retten.

Die Rettungsaktion war schweißtreibend und erforderte von allen Beteiligten höchste Konzentration und Teamarbeit. Dank der hervorragenden Vorbereitung und Koordination der Feuerwehr konnte das fiktive Szenario erfolgreich gemeistert werden. Die Feuerwehr Esthal bedankt sich herzlich bei der Pfarrei HL. Johannes XXIII Lambrecht, bei Hr. Pfarrer Herr, sowie bei Hr. Kappes für das Bereitstellen des Übungsobjekts und die Möglichkeit, die Einsatzkräfte in einer solch realistischen Umgebung zu schulen.

Einsatzübung „Rauchentwicklung aus Gebäude“ der Einheit Lambrecht

Kategorie: Allgemein | Datum 01-03-2025

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Bei ihrer Monatsübung am 28.02.2025 stellte sich die Einheit Lambrecht der Herausforderung eines Werkstattbrandes mit Personenrettung. Die Kameraden wurden initial mit dem Einsatzstichwort „Rauchentwicklung aus Gebäude“ in einen KFZ-Betrieb Lambrechts alarmiert.

Bei der angenommenen Lage hatte eine Person beim geplanten Werkstattbesuch eine starke Rauchentwicklung aus dieser festgestellt und neben der Feuerwehr auch den Firmeninhaber informiert. Nach der unmittelbar eingeleiteten Brandbekämpfung und Absuche des Objekts unter Einsatz von schwerem Atemschutz konnten sieben Personen gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden, während parallel in einem zweiten Abschnitt eine Riegelstellung zu einem benachbarten Wohngebäude sowie die Wasserversorgung aus offenem Gewässer etabliert wurden. Die Beteiligten zeigten sich mit dem Ergebnis zufrieden, die Übungsziele konnten erreicht und in adäquater Zeit umgesetzt werden. Bei der anschließenden, gemeinsamen Begehung wurden noch die besonderen Gefahren und örtlichen Gegebenheiten des Objekts aufgezeigt.

Ein besonderer Dank gilt der Firma Wolf-Automobile, die die Übung in ihren Räumlichkeiten ermöglichte und so einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung und Erhaltung der Einsatzbereitschaft leistete.