Verkehrsunfall schwer (H2.03)

Technische Hilfe Kategorien:Allgemein | Veröffentlicht am: Freitag,09.02.2024

Datum: 9. Februar 2024 um 16:41 Uhr
Alarmierungsart: DME (Digitaler Meldeempfänger)
Dauer: 2 Stunden 24 Minuten
Einsatzart: Technische Hilfe
Einsatzort: K23
Fahrzeuge: 1/45/1, 2/19/1, 2/42/1, 4/11/1, 4/45/1, 4/51/1, 8/19/1, 8/42/1
Weitere Kräfte: Abschleppunternehmen , Feuerwehr Elmstein , Feuerwehr Esthal , Feuerwehr Iggelbach , Feuerwehr Lambrecht , LBM (Landesbetrieb Mobilität) , Polizei , Rettungsdienst 


Einsatzbericht:

Zu einem schweren Verkehrsunfall wurden die Einheiten Esthal, Lambrecht, Iggelbach und Elmstein am 09.02.2024 gegen 16:41 Uhr alarmiert. Auf der K 23 geriet eine junge Fahrerin mit ihrem Kleintransporter in Fahrtrichtung Frankeneck zunächst auf die Bankette am rechten Fahrbahnrand, verlor im Anschluss die Kontrolle über das Fahrzeug und prallte auf der Gegenspur frontal gegen einen Baum. Durch den Aufprall wurde der Kleintransporter zurück auf die Fahrbahn geschleudert, drehte sich und kollidierte mit dem Heck erneut mit einen Baum, ehe das Fahrzeug mitten auf der Fahrbahn zum Stillstand kam. Beide Insassen konnten das Wrack eigenständig verlassen und wurden bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch die Feuerwehr erstversorgt. Zur weiteren medizinischen Abklärung wurden die Personen durch den Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Da zunächst nicht klar war ob der Unfallort zwischen Esthal und Elmstein, oder auf der K 23 Richtung Frankeneck ist, wurden auch die Einheiten Elmstein und Iggelbach alarmiert. Im weiteren Einsatzverlauf konnten die Wehren Lambrecht, Elmstein und Iggelbach nach erster Erkundung die Alarmfahrt abbrechen.

Da nach Angaben des Fahrzeughalters im Fahrzeuginneren Gasflaschen gelagert waren, wurde mittels Hydraulischem Rettungsgerät die Heckklappe geöffnet und die Gasflaschen geborgen. Aufgrund massiver Kontamination der Fahrbahn durch die ausgelaufenen Betriebsstoffe, wurde durch den Einsatzleiter der Landesbetrieb Mobilität angefordert. Da die Verschmutzung durch die Betriebsstoffe so stark war, wurde durch den LBM eine Spezialfirma zur Nassreinigung der Fahrbahn beauftragt. Weiterhin wurde durch die Polizei ein Abschleppunternehmen  mit dem Abtransport des Fahrzeugwracks beauftragt.  Im Anschluss wurde die Fahrbahn durch die Feuerwehr von Sand, Laub und Ästen befreit.

Während des Einsatzes musste die K 23 für ca. 2,5 Std. voll gesperrt werden. Die Reinigungsarbeiten der Spezialfirma dauerten bis in die späten Abendstunden.