Gefahrstoffeinsatz – Auslaufende Betriebsstoffe < 50 Liter (G1.02)

Kategorie: Allgemein | Datum 01-10-2026

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Drohende Gewässerverunreinigung nach Verkehrsunfall durch Feuerwehr verhindert

Nach einem Verkehrsunfall auf der B39, im Bereich der ehemaligen Papierfabrik, Höhe Lindenberg, auslaufende Betriebsstoffe machten am späten Abend des 01.10.2026 einen Einsatz der Feuerwehr VG Lambrecht erforderlich. Die um 22:02 Uhr alarmierten Einheiten Lambrecht und Lindenberg fingen auslaufende Betriebsmittel auf und brachten Öl-Saugsperren im Speyerbach zum Einsatz, um eine Ausbreitung zu verhindern. Der Einsatz endete für die Kräfte der Feuerwehr um 23:10 Uhr.

Verkehrsunfall (H2.03)

Kategorie: Allgemein | Datum 12-09-2026

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Verkehrsunfall auf der K23

Die Feuerwehren Esthal, Frankeneck und Lambrecht wurden am 12. September 2026 gegen 11:06 Uhr zu einem „Verkehrsunfall K23, Pkw liegt auf Dach, keine Personen eingeklemmt“ alarmiert.

Ein 18-jähriger Fahrzeugführer aus dem Landkreis Germersheim verlor in einer Rechtskurve in Fahrtrichtung Frankeneck die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Pkw geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einer Sandsteinmauer. Anschließend überschlug sich das Fahrzeug und blieb auf dem Dach liegen. Die genaue Unfallursache ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Beim Eintreffen der Feuerwehr hatte der Fahrzeugführer das Fahrzeug bereits selbstständig verlassen. Er wurde durch den Rettungsdienst erstversorgt und anschließend in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab und regelte den Verkehr. Auslaufende Betriebsstoffe wurden mit Bindemittel aufgenommen.

Für die Dauer der Unfallaufnahme durch die Polizei sowie der Bergung des Fahrzeugs musste die K23 kurzzeitig voll gesperrt werden.

Gasausströmung (G3.03)

Kategorie: Allgemein | Datum 10-09-2026

Am Donnerstagabend wurde die Feuerwehr um 19:34 Uhr zu einer Gasausströmung aus einem Flüssiggastank im Elmsteiner Ortsteil Erlenbach alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte wurde der betroffene Bereich zunächst großräumig abgesperrt und die Einsatzstelle abgesichert. Der Gerätewagen Messtechnik (GW-Mess) führte Messungen im Bereich der Einsatzstelle durch, um eine mögliche Gefährdung durch ausströmendes Gas festzustellen und die weitere Vorgehensweise zu beurteilen. Parallel wurde ein Techniker der zuständigen Flüssiggasfirma verständigt. Nach Eintreffen des Technikers und der Durchführung der erforderlichen Maßnahmen wurde die Einsatzstelle an diesen übergeben. Für die Feuerwehr waren im Anschluss keine weiteren Maßnahmen erforderlich. Die Einsatzkräfte konnten die Einsatzstelle verlassen.

Hilfeleistungseinsatz – Unterstützung Rettungsdienst mit HRF (H2.08)

Kategorie: Allgemein | Datum 10-09-2026

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Drehleitereinsatz aufgrund medizinischem Notfall erforderlich

Am Donnerstag, den 10.09.2026 wurden die Einheiten Iggelbach und Lambrecht der Feuerwehr VG Lambrecht zur Unterstützung des Rettungsdienstes um 9:09 Uhr nach Iggelbach alarmiert. Aufgrund eines medizinischen Notfalls und der baulichen Gegebenheiten vor Ort musste eine Person mittels Drehleiter aus einem Wohngebäude zum Rettungswagen transportiert werden. Für die Kräfte der Feuerwehr dauerte der Einsatz gut eineinhalb Stunden.

Brandeinsatz – Gebäudebrand (B3.01)

Kategorie: Allgemein | Datum 04-08-2026

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Großbrand im Stadtkern von Lambrecht – Drei Helfer verletzt

Ein im Ortskern von Lambrecht ausgebrochener Großbrand zerstörte am Dienstagabend, den 04.08.2026, drei Gebäude und forderte die Feuerwehren in der Region über viele Stunden hinweg. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in den Mittwochnachmittag. 31 Betroffene verloren ihre Wohnungen. Nur durch das schnelle Eingreifen und einen hohen Kräfteeinsatz der Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf weitere Gebäude verhindert sowie auf die bei Eintreffen bereits in Brand stehenden Häuser begrenzt werden.

Die nach Alarmierung um 18:15 Uhr innerhalb drei Minuten an der Einsatzstelle eingetroffenen Kräfte der Feuerwehr VG Lambrecht fanden ein im Vollbrand stehendes Reihenhaus in der, für diesen Bereich, üblichen Bauweise vor. Das Feuer hatte sich bereits auf zwei Nachbargebäude im Straßenzug  ausgebreitet. Die unmittelbar an einem trennenden Fußweg im Stadtzentrum vorgenommene Riegelstellung mit mehreren Strahlrohren und massiver Kräfteeinsatz an den Brandobjekten schützte die angrenzenden Wohnhäuser, ausschließlich Altbauten, vor einem Übergriff der Flammen. Die Hitzestrahlung war jedoch so extrem, dass sie nur durch Einsatz mehrerer Angriffstrupps unter schwerem Atemschutz im Inneren gehalten werden konnten. Dachstuhl, Rollläden und Fenster des gegenüber am nächsten stehenden Hauses zeigten bereits deutliche Hitzeschäden. Dieses Haus kann aber, ebenso wie die anderen Häuser der direkt betroffenen Straße,  nach derzeitigem Stand weiter gefahrlos bewohnt werden.

Rund 150 Einsatzkräfte waren im eigentlichen Brandereignis selbst gebunden, weitere etwa 75 stellten den Wachschutz für den Rest des Gebietes der Verbandsgemeinde Lambrecht während der Löscharbeiten sicher. Zur Unterstützung der Brandbekämpfung und Betreuung der Betroffenen hatte man frühzeitig Kräfte und weitere Fahrzeuge aus umliegenden Gebieten, nicht nur des Landkreises Bad Dürkheim, alarmiert. Neben Einheiten des Landkreises Bad Dürkheim, unter anderem dem Einsatzleitwagen 2 für Großschadenslagen, den Schnelleinsatzgruppen Sanitätsdienst, Betreuung und Versorgung, mehreren Feuerwehren anderer Verbandsgemeinden, unterstützten Kräfte der Feuerwehr Stadt Neustadt sowie der Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn umstandslos mit zusätzlichen Hubrettungs- als auch Tanklöschfahrzeugen den Einsatz in Lambrecht. Für die Ausstattung der Angriffstrupps mit ca. 80 Atemschutzgeräten wurden je ein Gerätewagen Atemschutz des Landkreises Bad Dürkheim und der Stadt Speyer hinzugezogen.

Die Löscharbeiten selbst gestalteten sich als schwierig, da die vom Brand betroffenen Gebäude aufgrund des Gefahrenpotentials selbst für die Einsatzkräfte nicht vollständig zu betreten waren. Auch die zum Teil verwinkelte und nicht vollständig bekannte Bauweise stellte eine besondere Herausforderung dar. Im Einsatzverlauf musste ebenso ein an der Einsatzstelle befindlicher Parkplatz von mehreren PKW geräumt werden. Dennoch konnte bis in die Morgenstunden des Mittwochs schrittweise mit dem Rückbau mehrerer Teilabschnitte sowie dem Übergang zu den Nachlöscharbeiten begonnen werden.  Mehrere Dutzend Glutnester wurden mit Wärmebildkameras und Drohnenüberflügen ermittelt, im Anschluss mit Löschschaum abgedeckt, um ein erneutes Entzünden der noch vorhandenen Brandlast zu verhindern. Die Einsatzstelle konnte am Mittwochnachmittag mit Übergabe an die Polizei für weiteren Ermittlungen um kurz nach 14 Uhr verlassen werden, die Aufarbeitung der Fahrzeuge und Ausrüstung dauern derzeit noch an.

Während des kräftezehrenden Einsatzes kamen insgesamt drei Einsatzkräfte zu Schaden: In zwei Fällen kam es, aufgrund der Einsatzbelastung in Verbindung mit den Temperaturen, zu Kreislaufproblemen bei Feuerwehrangehörigen. Einer der beiden wurde zur weiteren Abklärung in eine Krankenhaus verbracht, der andere konnte seinen Dienst am gleichen Tag noch fortsetzen. Im dritten Fall kam es bei einem Mitglied der Schnelleinsatzgruppen bei der Bedienung von Einsatzmitteln zu einer Handverletzung, die ebenfalls klinisch vorgestellt werden musste.

Seitens der Verbandgemeinde konnten alle betroffenen Anwohner, die nicht in ihre Wohnungen zurück kehren konnten, noch in der selben Nacht auf Notunterkünfte verteilt und mit Notausstattung für die Nacht unterstützt werden, sofern sie nicht eigenständig tätig wurden.

HINWEIS: – vorläufige Pressemitteilung – Aufgrund der komplexen Einsatzlage bitten wir um Verständnis, dass wir hier nicht alle beteiligten Einheiten und Abteilungen einzeln benennen können, ebenso wird die Aufarbeitung und Auswertung des Bildmaterials noch Zeit in Anspruch nehmen. Wir berichten zu einem späteren Zeitpunkt nach.

 

Hilfeleistung – Tür öffnen dringend (H2.01)

Kategorie: Allgemein | Datum 29-05-2026

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Zugang zu hilfloser Person geschaffen

Am Freitag, den 29.05.2026, reagierte eine Person nicht auf versuchte Kontaktaufnahme an der Tür durch den betreuenden Pflegedienst. Daraufhin wandte sich die Pflegekraft vor Ort mittels Notruf an die Leitstelle in Ludwigshafen, die daraufhin neben dem Rettungsdienst auch die Feuerwehreinheit Lambrecht zur Türöffnung und die Polizei alarmierte. Nach gewaltsamer Türöffnung konnte die Person in Notlage angetroffen und dem Rettungsdienst zur weiteren Versorgung übergeben werden. Der Einsatz dauerte rund 30 Minuten.

Hilfeleistung – Unterstützung Rettungsdienst (H1.08)

Kategorie: Allgemein | Datum 12-04-2026

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Drehleitereinsatz aufgrund medizinischem Notfall

Am Sonntag, den 12.04.2026, wurde die Feuerwehreinheit Lambrecht um 11:04 Uhr zu einer Wohnadresse in Lambrecht alarmiert. Eine Person musste aufgrund eines medizinischen Notfalls und der baulichen Gegebenheiten vor Ort mittels Drehleiter aus der Wohnung transportiert werden. Nach Übergabe an den Rettungsdienst wurde die Person zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus verbracht. Der Einsatz dauerte rund 45 Minuten.

Verkehrsunfall unklar (H2.03)

Kategorie: Allgemein | Datum 28-03-2026

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Verkehrsunfall mit Pkw – Fahrzeug stürzt Böschung hinab

In der Nacht auf Sonntag, wurden die Feuerwehren Esthal, Frankeneck und Lambrecht um 23:53 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der L499 alarmiert. Ein Pkw war aus Richtung Elmstein kommend in Fahrtrichtung Frankeneck unterwegs, als der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Das Fahrzeug kam von der Fahrbahn ab, fuhr eine Böschung hinab, durchbrach einen Zaun, durchquerte einen Bachlauf und kam schließlich auf einer Wiese zum Stillstand. Beim Eintreffen der Feuerwehr befand sich der Fahrer bereits außerhalb des Fahrzeugs und wurde durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt. Im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass der Fahrer erheblich alkoholisiert war. Ein durchgeführter Vortest ergab 1,93 Promille. Weiterhin leistete der Fahrer zudem massiven Widerstand gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten und wurde anschließend zur Blutentnahme ins Krankenhaus gebracht.

Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle, stellte den Brandschutz sicher und klemmte die Fahrzeugbatterie ab. Die Bergung des Fahrzeugs erfolgte durch ein Abschleppunternehmen mittels Kran. Der Einsatz der Feuerwehren konnte nach Abschluss aller Maßnahmen beendet werden.