Brand einer Werkstatthalle mit Menschenrettung in Esthal

Kategorie: Allgemein | Datum 11-03-2026

Schlagwörter: , , ,

(Gemeinsame Einsatzübung im Ausrückebereich West der Feuerwehr VG Lambrecht)

 

Am 10. März 2026 fand eine gemeinsame Einsatzübung der Feuerwehren Esthal und Frankeneck in Esthal statt.

Als Übungsobjekt diente eine Werkstatthalle eines Steinmetzbetriebes in der Friedhofstraße in Esthal, die realistischen Bedingungen für ein anspruchsvolles Einsatzszenario bot. Ziel der Übung war es, insbesondere bei den Führungskräften Augenmerk auf eine ausführliche und umfangreiche Erkundung der Einsatzlage zu setzen. Auf Grundlage dieser Lageerkundung sollten zügig die richtigen taktischen Entscheidungen getroffen und die Einsatzmaßnahmen entsprechend priorisiert werden. Dabei stand das Grundprinzip „Menschenrettung vor Brandbekämpfung“ im Mittelpunkt.

Im weiteren Verlauf lag ein Schwerpunkt auf dem Erkennen der Notwendigkeit einer Riegelstellung, um ein benachbartes Gebäude vor einem möglichen Brandübergriff zu schützen. Parallel dazu wurden das Schlauchmanagement, eine taktisch sinnvolle Fahrzeugaufstellung sowie die Ordnung des Raumes intensiv geübt. Diese Aspekte sind entscheidend, um einen reibungslosen und sicheren Einsatzablauf zu gewährleisten und ausreichend Bewegungs- und Arbeitsflächen für die eingesetzten Kräfte zu schaffen.

Die Feuerwehren aus Esthal und Frankeneck arbeiteten während der gesamten Übung eng zusammen und setzten ihre Fahrzeuge und Gerätschaften koordiniert ein. Auch die Führungsstruktur und die Kommunikation zwischen den Einheiten wurden praxisnah trainiert.

Solche Übungen sind ein wesentlicher Bestandteil der Aus- und Fortbildung in der Freiwilligen Feuerwehr. Sie ermöglichen es, Abläufe unter realistischen Bedingungen zu festigen, Schnittstellen zwischen den Einheiten zu optimieren und Führungskräfte auf komplexe Einsatzlagen vorzubereiten.

In einer abschließenden Nachbesprechung wurde die Übung gemeinsam ausgewertet. Neben positiven Erkenntnissen wurden auch Verbesserungspotenziale offen angesprochen, um die Einsatzbereitschaft im Ausrückebereich West kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Mit dieser Übung unterstreicht die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Lambrecht erneut die Bedeutung von Ausbildung, Teamarbeit und taktischer Einsatzführung zum Schutz der Bevölkerung. Die Feuerwehr bedankt sich bei Herrn Joachim Roth vom Steinmetzbetrieb Roth für die Möglichkeit an dem Objekt üben zu dürfen.

Feuerwehr VG Lambrecht beendet Februar mit anspruchsvollen Übungen

Kategorie: Allgemein | Datum 28-02-2026

Schlagwörter: , , , ,

Während für den Rest der Bevölkerung im Februar das närrische Treiben im Vordergrund stand, stellten sich die Einheiten der Feuerwehren im Tal gleich zwei fordernden Einsatzübungen: Sowohl das Hauptgebäude der Stadtwerke Lambrecht als auch das Clubheim des Tennisclub Lambrecht und Umgebung waren Teil der ständigen, zur Sicherstellung der Einsatzbereitschaft ausgeführten Szenarien.

„Starke Rauchentwicklung aus Gebäude“ lautete das Meldebild am Dienstag bei den Stadtwerken. Wie sich bei Eintreffen heraus stellte, entstand diese durch einen simulierten Fahrzeugbrand in den unter dem Hauptgebäude liegenden Garagen, wo eine Person als vermisst galt. Die sofort eingeleitete Menschenrettung unter Einsatz von mehreren Trupps mit schwerem Atemschutz forderte einiges von den im Innenbereich eingesetzten Kräften: Neben den physischen Anforderungen aufgrund der Ausrüstung, deren Gewicht bei solchen Einsatzaufträgen schnell über 25 Kilogramm liegen kann oder z.B. der sich entwickelnden Temperatur, kommt die psychische Belastung, sich bei bis zu Nullsicht in unbekanntem Gebiet, unter Gefahr für das eigene aber auch das bedrohte Leben von Vermissten zu bewegen. Als ob dies nicht bereits genug Aufgabe gewesen wäre, mussten drei weitere Personen aus dem oberen Bereich gerettet werden, die das Gebäude aufgrund des verrauchten, baulichen Rettungswegs nicht eigenständig verlassen konnten. Hier kamen neben der Drehleiter im Vorderhof auch tragbare Leitern hinter dem Gebäude zum Einsatz, deren Aufbau durch den eingeschränkten Platz eine nicht einfache Aufgabe darstellte. Herr Frech, Geschäftsführer der Stadtwerke Lambrecht GmbH, zeigte sich im Anschluss der zur Zufriedenheit aller verlaufenen Übung beeindruckt über den Personal- und Materialeinsatz und dankte den Anwesenden für ihren Einsatz. Bei einem kleinen Imbiss gab es für die Einsatzkräfte die Möglichkeit, das Betriebsgelände in der Hauptstraße nochmals besser kennen zu lernen.

Dass das gleiche Meldebild eine vollständig andere Lage bereit halten kann, zeigte sich bei der am Freitag durchgeführten Übung im Clubheim des TC Lambrecht und Umgebung im Beerental: Nach Eintreffen der ersten Kräfte konnten bei der Befragung einer (simuliert) stark betrunkenen Person nur die Erkenntnis gewonnen werden, das in dem stark verrauchten Gebäude bei unklarer Lage eine unbekannte Anzahl an Personen vermisst wurde. Umgehend wurde die Menschenrettung und Absuche des Gebäudes unter Einsatz von schwerem Atemschutz eingeleitet, schnell ein Kellerbrand als Ursache für die Rauchentwicklung identifiziert. Parallel wurden Menschen unter Einsatz der Drehleiter aus andere Gebäudeteilen gerettet. Als Hilfe bei der Ermittlung der Anzahl an tatsächlich Vermissten stellte sich keiner der Darsteller heraus: Da das Szenario zu später Stunde einer angenommenen, privaten Feier geplant wurde, war Anweisung ergangen, diesen, dort meist vorherrschenden Geisteszustand möglichst real zu spielen. Somit wurde gelallt, gestört und beschimpft, aber keine wirklich verwertbare Aussage getroffen. Somit blieb es bei der bereits laufenden, kompletten Absuche des Gebäudes. Da in solchen Fällen der massive Einsatz von Atemschutzgeräteträgern ebenso massive Gefahren für die eigenen Kräfte darstellt, wurde die Übung von der Einheit Esthal unterstützt. Diese hält für die Feuerwehr VG Lambrecht neben dem Material zur Errichtung und Betrieb einer Atemschutzüberwachung auch die Mannschaft der Atemschutz-Notfall-Trainierten-Staffel, kurz ANTS, bereit, um im Extremfall erweiterte Rettungsmaßnahmen einleiten zu können. Mit kompletter Absuche des Gebäudes konnten schließlich alle der sieben Vermissten gerettet werden, womit auch diese Übung als erfolgreich beendet galt.

Die Feuerwehr VG Lambrecht bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten für ihre Mitwirkung und die Möglichkeit, in diesen Objekten üben zu dürfen.

Sicheres Arbeiten mit der Motorkettensäge geübt

Kategorie: Allgemein | Datum 29-11-2025

Schlagwörter: , , , ,

Die Entwicklung der Technik von Feuerwehreinsatzgeräten schreitet immer weiter fort. Fahrzeuge werden größer und die enthaltene Technik immer moderner. Feuerwehrangehörige müssen diese Technik im Feuerwehreinsatz sicher beherrschen.

Monatsübung der Einheit Iggelbach

Kategorie: Iggelbach | Datum 07-09-2025

Schlagwörter: , , , , , , , , , ,

Die Monatsübung im September stand im Zeichen des klassischen Atemschutzeinsatzes.

Gegen kurz vor halb 11:00 wurde die Einheit von der Übungsleitung zur „Rauchentwicklung aus Gebäude“ in die Helmbachtalstraße nach Iggelbach abgerufen. Vor Ort wurde ein Rohbau als Übungsobjekt zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle geht ein großer Dank an den Bauherren für die unproblematische Bereitstellung des Objektes.

FEZ-Team der VG Lambrecht übt für Ernstfall

Kategorie: Allgemein | Datum 23-05-2025

Schlagwörter: , , , ,

Am Mittwoch, den 14.05.2025, befasste sich das FEZ-Team der VG Lambrecht mit einem besonderen Thema: Aufgabe des Tages war die Zusammenarbeit mit dem Einsatzleitwagen 2 des Landkreises.

Personenrettung aus Glockenturm

Kategorie: Esthal, Frankeneck | Datum 18-03-2025

Schlagwörter: , , , , ,

Am vergangenen Dienstag, dem 11.03.2025, führten die Feuerwehren Esthal und Frankeneck eine anspruchsvolle Übung zur Personenrettung aus dem Glockenturm der Kirche in Esthal durch. Der Glockenturm, der eine beeindruckende Höhe von 41 Metern erreicht, stellte die Einsatzkräfte vor besondere Herausforderungen.

Anlass der Übung war ein fiktives Szenario, in dem zwei Arbeiter mit der Instandsetzung der Glocken betraut waren. Während der Arbeiten kam es zu einem schweren Unfall: Eine der Glocken fiel aus ihrer Halterung und verletzte einen der Mitarbeiter schwer. Dieser wurde unter einem Tragbalken der Glocke eingeklemmt, was eine schnelle und gezielte Rettungsaktion erforderte. Der zweite Mitarbeiter, der in der Aufregung des Vorfalls verunsichert war, stürzte und erlitt beim Verlassen des Turms eine Kopfplatzwunde. In seinem Schockzustand irrte er orientierungslos durch den Kirchturm. 

Die Einsatzkräfte waren schnell vor Ort und übernahmen die medizinische Erstversorgung der verletzten Mitarbeiter durch ihre First Responder-Einheit. Nachdem die Erstversorgung sichergestellt war, wurde ein umfangreiches Rettungskonzept entwickelt, um beide Personen sicher aus der Notlage zu befreien. Die Einsatzkräfte setzten Schleifkorbtragen ein und sicherten die Rettungsaktion mit Seilsicherungen, um die beiden Mitarbeiter unter den widrigen Umständen aus dem 41 Meter hohen Turm zu retten.

Die Rettungsaktion war schweißtreibend und erforderte von allen Beteiligten höchste Konzentration und Teamarbeit. Dank der hervorragenden Vorbereitung und Koordination der Feuerwehr konnte das fiktive Szenario erfolgreich gemeistert werden. Die Feuerwehr Esthal bedankt sich herzlich bei der Pfarrei HL. Johannes XXIII Lambrecht, bei Hr. Pfarrer Herr, sowie bei Hr. Kappes für das Bereitstellen des Übungsobjekts und die Möglichkeit, die Einsatzkräfte in einer solch realistischen Umgebung zu schulen.

Fit für die Waldbrandsaison: Schulungen der Facheinheit Vegetationsbrandbekämpfung

Kategorie: Allgemein, Vegetationsbrandbekämpfung | Datum 01-03-2025

Schlagwörter: , , , , , , , , , ,

Mit gleich zwei Terminen zur Vorbereitung auf die kommende Waldbrandsaison starteten die Einheiten Esthal, Frankeneck, Lambrecht und Lindenberg unter Anleitung des Fachzugs Vegetationsbrandbekämpfung, kurz Waldbrandzug, am 18. sowie 25.02.2025 mit Schulungen im Gerätehaus Lambrecht.

Nach eröffnenden Vorträgen wurden an mehreren Stationen die Teilnehmer auf die unterschiedlichen Herausforderungen und Vorgehensweisen bei Vegetationsbränden vorbereitet. Neben diversen Techniken, wie zum Beispiel  der Schlauchverlegung unter Druck und daraus resultierendem, schnellem Flankieren von Feuern in der Praxis, waren die Nutzung verschiedenster Informationsquellen zur Erkundung, Beurteilung spezieller Gefahren sowie Ausführung entsprechender Massnahmen in vorgeplanten Szenarien Inhalte der beiden Veranstaltungen.

Die Zugführer der Facheinheit Vegetationsbrandbekämpfung der VG Lambrecht Jonas Repp und Sascha Burkhard bedankten sich, wie auch Waldbrandfachberater Florian Liedy, für die rege Teilnahme, aber auch das gezeigte Engagement aller Beteiligten. Mit den jetzt vermittelten Kenntnissen und Fertigkeiten in Kombination mit dem seit Jahren bestehenden Waldbrandkonzept sieht sich die Feuerwehr VG Lambrecht gut gerüstet für eventuelle Brandereignisse in den kommenden Sommermonaten. Aufgrund des strukturierten Vorgehens und des schlüssig ausgearbeiteten Konzepts nimmt die VG Lambrecht hier eine Vorreiterrolle ein, die bundesweit Beachtung und Anerkennung findet. Die zugehörige Facheinheit leistet auch außerhalb der kommunalen Grenzen einen wichtigen Beitrag in Ausbildung oder Unterstützung bei Schadenslagen.

Einsatzübung „Rauchentwicklung aus Gebäude“ der Einheit Lambrecht

Kategorie: Allgemein | Datum 01-03-2025

Schlagwörter: , , , , , , ,

Bei ihrer Monatsübung am 28.02.2025 stellte sich die Einheit Lambrecht der Herausforderung eines Werkstattbrandes mit Personenrettung. Die Kameraden wurden initial mit dem Einsatzstichwort „Rauchentwicklung aus Gebäude“ in einen KFZ-Betrieb Lambrechts alarmiert.

Bei der angenommenen Lage hatte eine Person beim geplanten Werkstattbesuch eine starke Rauchentwicklung aus dieser festgestellt und neben der Feuerwehr auch den Firmeninhaber informiert. Nach der unmittelbar eingeleiteten Brandbekämpfung und Absuche des Objekts unter Einsatz von schwerem Atemschutz konnten sieben Personen gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden, während parallel in einem zweiten Abschnitt eine Riegelstellung zu einem benachbarten Wohngebäude sowie die Wasserversorgung aus offenem Gewässer etabliert wurden. Die Beteiligten zeigten sich mit dem Ergebnis zufrieden, die Übungsziele konnten erreicht und in adäquater Zeit umgesetzt werden. Bei der anschließenden, gemeinsamen Begehung wurden noch die besonderen Gefahren und örtlichen Gegebenheiten des Objekts aufgezeigt.

Ein besonderer Dank gilt der Firma Wolf-Automobile, die die Übung in ihren Räumlichkeiten ermöglichte und so einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung und Erhaltung der Einsatzbereitschaft leistete.