Brandeinsatz – Gebäudebrand (B3.01)

Kategorie: Allgemein | Datum 04-08-2026

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Großbrand im Stadtkern von Lambrecht – Drei Helfer verletzt

Ein im Ortskern von Lambrecht ausgebrochener Großbrand zerstörte am Dienstagabend, den 04.08.2026, drei Gebäude und forderte die Feuerwehren in der Region über viele Stunden hinweg. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in den Mittwochnachmittag. 31 Betroffene verloren ihre Wohnungen. Nur durch das schnelle Eingreifen und einen hohen Kräfteeinsatz der Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf weitere Gebäude verhindert sowie auf die bei Eintreffen bereits in Brand stehenden Häuser begrenzt werden.

Die nach Alarmierung um 18:15 Uhr innerhalb drei Minuten an der Einsatzstelle eingetroffenen Kräfte der Feuerwehr VG Lambrecht fanden ein im Vollbrand stehendes Reihenhaus in der, für diesen Bereich, üblichen Bauweise vor. Das Feuer hatte sich bereits auf zwei Nachbargebäude im Straßenzug  ausgebreitet. Die unmittelbar an einem trennenden Fußweg im Stadtzentrum vorgenommene Riegelstellung mit mehreren Strahlrohren und massiver Kräfteeinsatz an den Brandobjekten schützte die angrenzenden Wohnhäuser, ausschließlich Altbauten, vor einem Übergriff der Flammen. Die Hitzestrahlung war jedoch so extrem, dass sie nur durch Einsatz mehrerer Angriffstrupps unter schwerem Atemschutz im Inneren gehalten werden konnten. Dachstuhl, Rollläden und Fenster des gegenüber am nächsten stehenden Hauses zeigten bereits deutliche Hitzeschäden. Dieses Haus kann aber, ebenso wie die anderen Häuser der direkt betroffenen Straße,  nach derzeitigem Stand weiter gefahrlos bewohnt werden.

Rund 150 Einsatzkräfte waren im eigentlichen Brandereignis selbst gebunden, weitere etwa 75 stellten den Wachschutz für den Rest des Gebietes der Verbandsgemeinde Lambrecht während der Löscharbeiten sicher. Zur Unterstützung der Brandbekämpfung und Betreuung der Betroffenen hatte man frühzeitig Kräfte und weitere Fahrzeuge aus umliegenden Gebieten, nicht nur des Landkreises Bad Dürkheim, alarmiert. Neben Einheiten des Landkreises Bad Dürkheim, unter anderem dem Einsatzleitwagen 2 für Großschadenslagen, den Schnelleinsatzgruppen Sanitätsdienst, Betreuung und Versorgung, mehreren Feuerwehren anderer Verbandsgemeinden, unterstützten Kräfte der Feuerwehr Stadt Neustadt sowie der Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn umstandslos mit zusätzlichen Hubrettungs- als auch Tanklöschfahrzeugen den Einsatz in Lambrecht. Für die Ausstattung der Angriffstrupps mit ca. 80 Atemschutzgeräten wurden je ein Gerätewagen Atemschutz des Landkreises Bad Dürkheim und der Stadt Speyer hinzugezogen.

Die Löscharbeiten selbst gestalteten sich als schwierig, da die vom Brand betroffenen Gebäude aufgrund des Gefahrenpotentials selbst für die Einsatzkräfte nicht vollständig zu betreten waren. Auch die zum Teil verwinkelte und nicht vollständig bekannte Bauweise stellte eine besondere Herausforderung dar. Im Einsatzverlauf musste ebenso ein an der Einsatzstelle befindlicher Parkplatz von mehreren PKW geräumt werden. Dennoch konnte bis in die Morgenstunden des Mittwochs schrittweise mit dem Rückbau mehrerer Teilabschnitte sowie dem Übergang zu den Nachlöscharbeiten begonnen werden.  Mehrere Dutzend Glutnester wurden mit Wärmebildkameras und Drohnenüberflügen ermittelt, im Anschluss mit Löschschaum abgedeckt, um ein erneutes Entzünden der noch vorhandenen Brandlast zu verhindern. Die Einsatzstelle konnte am Mittwochnachmittag mit Übergabe an die Polizei für weiteren Ermittlungen um kurz nach 14 Uhr verlassen werden, die Aufarbeitung der Fahrzeuge und Ausrüstung dauern derzeit noch an.

Während des kräftezehrenden Einsatzes kamen insgesamt drei Einsatzkräfte zu Schaden: In zwei Fällen kam es, aufgrund der Einsatzbelastung in Verbindung mit den Temperaturen, zu Kreislaufproblemen bei Feuerwehrangehörigen. Einer der beiden wurde zur weiteren Abklärung in eine Krankenhaus verbracht, der andere konnte seinen Dienst am gleichen Tag noch fortsetzen. Im dritten Fall kam es bei einem Mitglied der Schnelleinsatzgruppen bei der Bedienung von Einsatzmitteln zu einer Handverletzung, die ebenfalls klinisch vorgestellt werden musste.

Seitens der Verbandgemeinde konnten alle betroffenen Anwohner, die nicht in ihre Wohnungen zurück kehren konnten, noch in der selben Nacht auf Notunterkünfte verteilt und mit Notausstattung für die Nacht unterstützt werden, sofern sie nicht eigenständig tätig wurden.

HINWEIS: – vorläufige Pressemitteilung – Aufgrund der komplexen Einsatzlage bitten wir um Verständnis, dass wir hier nicht alle beteiligten Einheiten und Abteilungen einzeln benennen können, ebenso wird die Aufarbeitung und Auswertung des Bildmaterials noch Zeit in Anspruch nehmen. Wir berichten zu einem späteren Zeitpunkt nach.

 

Vegetationsbrand groß (B2.02)

Kategorie: Allgemein | Datum 31-07-2026

Erneut wurden am Freitagabend mehrere Einheiten, sowie der Fachzug Vegetationsbrandbekämpfung der VG Lambrecht zu einem Flächenbrand im Wald oberhalb Frankeneck alarmiert. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte eine größere in brandstehende Fläche vor. Durch das schnelle Eingreifen konnte eine weitere Ausbreitung verhindert werden.

Vegetationsbrand groß (B2.02)

Kategorie: Allgemein | Datum 30-07-2026

Erneut wurden die Einheiten Elmstein und Iggelbach zu einem Vegetationsbrand in Breitenstein alarmiert. Bereits während der Anfahrt wurde durch die Funkeinsatzzentrale der Feuerwehr Neustadt mitgeteilt, dass mehrere Notrufe eingegangen seien und es sich um mehrere Brandstellen handeln würde. Aufgrund dieser Mittelung wurde umgehend der Fachzug Vegetationsbrandbekämpfung, sowie die Einheiten Esthal, Frankeneck und Neidenfels nachalarmiert. An diesem Abend wurden in Summe 6 unterschiedliche Brandstellen unterschiedlicher Ausmaße zwischen Breitenstein und Lambrecht durch die Feuerwehr bekämpft.

Brandeinsatz – Vegetationsbrand groß (B2.02)

Kategorie: Allgemein | Datum 26-07-2026

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Waldbrand an schwer zugänglicher Stelle – Feuerwehren der VG Lambrecht Im Einsatz

Im Wald bei Neidenfels kam es am Sonntag, den 26.07.2026, zu einem größeren Waldbrand im Gebiet der Verbandsgemeinde Lambrecht, welcher die Feuerwehren im Tal über den ganzen Sonntag hinweg beschäftigte. Nach Meldungen über eine weithin sichtbare, starke Rauchentwicklung im Bereich nördlich der Burgruine Neidenfels wurden um 10:21 Uhr die Einheit Neidenfels sowie die Einheiten des Waldbrandzuges alarmiert.

Aufgrund der schwer zu lokalisierenden Brandstelle wurde die Drohne der Feuerwehr Frankeneck hinzugezogen, mit deren Hilfe die ersten Kräfte schneller zur Einsatzstelle geführt werden konnten. Vor Ort war eine etwa 200 Quadratmeter große, in Brand stehende Hangfläche vorzufinden. Diese drohte, wegen der an diesem Tag stark herrschenden Winde, sich schnell zu vergrößern. Da die Einsatzstelle zunächst nur fußläufig erreichbar und mehrere hundert Meter vom nächsten, befahrbaren Weg entfernt war, erfolgten die ersten Maßnahmen zur Brandbekämpfung und Eindämmung unter hohem Personaleinsatz mittels Handwerkzeugen und Löschrucksäcken. Gleichzeitig wurde, durch Herstellung eines für geländegängige Löschfahrzeuge nutzbaren Weges mittels Kettensägen, eine Möglichkeit zur Verwendung mehrerer Angriffsleitungen geschaffen, mit denen der Brand schließlich gelöscht werden konnte. Die aufwändigen und personalintensiven Nachlöscharbeiten dauerten bis in die Abendstunden an. Mit Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft war der Einsatz nach über acht Stunden für den Großteil der eingesetzten Kräfte beendet, die Brandnachschau sowie Aufarbeitung des eingesetzten Geräts wird die Feuerwehr noch über Tage hinweg beschäftigen.

Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Sollten sie am Sonntagmorgen auffällige Beobachtungen im Bereich der Burgruine Neidenfels gemacht haben, setzen sie sich bitte mit der Polizeidirektion Neustadt in Verbindung.

Vegetationsbrand groß (B2.02)

Kategorie: Allgemein | Datum 26-04-2026

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Überörtliche Unterstützung durch Einheiten des Waldbrandzuges

Einheiten aus Lambrecht und Weidenthal des Waldbrandzuges der Feuerwehr VG Lambrecht haben mit Mannschaft und Gerät einen Einsatz im Gebiet der Gemeinde Hochspeyer am 26.04.2026 ab 16:35 Uhr unterstützt, da in der VG Enkenbach-Alsenborn gleichzeitig ein zweiter Vegetationsbrand zu bekämpfen war. Nach rund dreieinhalb Stunden war der Einsatz für die Kräfte der VG Lambrecht beendet.

Rauchentwicklung aus Gebäude (B2.01)

Kategorie: Allgemein | Datum 09-03-2025

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Am Sonntag wurde der Albtraum jeder Feuerwehr wahr: Das Feuerwehrgerätehaus in Frankenstein stand in Flammen. Der Alarm wurde um 14:30 Uhr ausgelöst, und die Feuerwehr Weidenthal wurde zur Nachbarschaftshilfe alarmiert. Als ersteintreffende Einheit sahen die Einsatzkräfte bereits von Weitem eine dicke Rauchsäule, die über dem Gebäude aufstieg.

Die Feuerwehr Weidenthal bereitete umgehend einen Löschangrifft unter Atemschutz vor um das Feuer zu bekämpfen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Trotz des schnellen Handelns der Einsatzkräfte war das Feuer bereits so weit fortgeschritten, dass der Großteil der Ausrüstung und des Gebäudes erheblich beschädigt wurde. Tragischerweise wurden zwei Feuerwehrfahrzeuge, die sich im Gerätehaus befanden, vollständig zerstört. Auch die Einsatzkleidung, die für die Sicherheit der Feuerwehrleute essentiell ist, ging in den Flammen verloren. Die Ursachen für den Brand sind derzeit noch unklar und werden von den zuständigen Ermittlungsbehörden untersucht.

 

Hilfeleistung – Person in Zwangslage (H2.04)

Kategorie: Allgemein | Datum 16-10-2024

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Am Mittwoch, den 16.10.2024 um 14:12 Uhr wurden die Einheiten Neidenfels, Weidenthal, und Lambrecht zu einer Person in Zwangslage nach Neidenfels alarmiert.

Brandeinsatz – Vegetationsbrand groß (B2.02)

Kategorie: Allgemein | Datum 17-08-2024

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Am Samstag, den 17.08.2024 um 19:32 Uhr wurden die Einheiten Weidenthal und Lambrecht zur Unterstützung bei einem größeren Waldbrand im Bereich der Burg bei Frankenstein alarmiert. Neben der eigentlichen Brandbekämpfung galt es für die Kameraden aus Weidenthal mit weiteren Kräften, zunächst die Einrichtung eines Pendelverkehrs zu ermöglichen. Dazu mussten größere Bäume nach Windbruch aus den entsprechenden Wegen geschnitten werden. Aus der Einheit Lambrecht stießen im weiteren Einsatzverlauf ein hoch geländegängiges Tanklöschfahrzeug, das für diese Einsätze konzipierte Mehrzweckfahrzeug sowie zwei Fachberater zur Unterstützung der Einsatzleitung vor Ort hinzu. Des Weiteren wurde während der Hochphase des Einsatzes die Gebietsabdeckung für eventuelle Einsätze in der Nachbargemeinde durch die Einheiten der Feuerwehr VG Lambrecht übernommen. Der Einsatz für die Kräfte aus der Verbandsgemeinde Lambrecht zog sich bis etwa 2 Uhr morgens, der Gesamteinsatz bis in die Nachmittagsstunden des Sonntags.

Bild: Waldbrandzugübung 2024