24 Stunden Tag der Jugendfeuerwehr Weidenthal

Kategorie: Allgemein | Datum 04-09-2026

Am vergangenen Freitag um 17:00 Uhr begann der 24-Stunden-Tag der Jugendfeuerwehr Weidenthal. Nach der Begrüßung der fünf teilnehmenden Jugendlichen stand auch schon der erste Übungseinsatz an: Ein Mountainbiker war auf einem Trail im Erdbeertal gestürzt und musste versorgt und gerettet werden.

Zurück an der Feuerwache gab es zunächst eine Stärkung mit Spaghetti Bolognese, die bei allen bestens ankam. Gegen 21:00 Uhr wurden die Jugendlichen erneut alarmiert. An der K38, Fahrtrichtung Elmstein wurde ein Waldbrand simuliert. Während des Einsatzes galt unser Lookout als vermisst, sodass sich direkt im Anschluss eine Personensuche anschloss. Auch diese Aufgabe meisterten die Jugendlichen erfolgreich. Danach klang der Abend mit einigen gemeinsamen Spielen an der Feuerwache aus, bevor Nachtruhe war.

Am Samstag begann der Tag um 7:00 Uhr mit einem gemütlichen Frühstück. Gegen 8:30 Uhr besuchte uns Revierförsterin Ricarda Czubatinski und hielt einen interessanten Vortrag über Insektenhotels sowie die heimische Tier- und Insektenwelt im Pfälzer Wald. Dabei konnten die Jugendlichen ihr bereits vorhandenes Wissen über die heimische Tierwelt einbringen und gleichzeitig viele neue spannende Informationen dazulernen. Der Vortrag dauerte bis etwa 10:15 Uhr. Anschließend blieb noch etwas Zeit zum Spielen.

Der nächste Einsatz ließ nicht lange auf sich warten: Ein Motorradunfall mit auslaufendem Öl wurde mithilfe von Wasser und Kakaopulver realistisch dargestellt. Die Jugendlichen sicherten die Einsatzstelle und arbeiteten den Einsatz routiniert ab. Zurück an der Wache konnten sie erneut spielen und verbrachten viel Zeit auf dem Spielplatz gegenüber der Feuerwache.

Im weiteren Verlauf des Tages wurden die Jugendlichen zu einer Personenrettung in Zwangslage alarmiert. Ein Dummy war unter einem Holzstapel eingeklemmt, eine weitere Person unter einem Baum. Beide konnten von den Jugendlichen erfolgreich gerettet werden.

Nach diesem Einsatz gab es ein gemeinsames Mittagessen mit Schnitzel, Bratkartoffeln und Salat. Gut gestärkt folgte die nächste Alarmierung: Eine gestürzte Person musste im Wald gerettet werden. Auch diesen Einsatz meisterten die Jugendlichen mit großem Engagement.

Zum Abschluss des 24-Stunden-Tages wurden die Nachwuchsfeuerwehrleute zu einem simulierten B3-Gebäudebrand alarmiert. Dabei musste eine Person aus dem Brandobjekt gerettet werden. Die Jugendlichen arbeiteten ruhig, sicher und als eingespieltes Team zusammen und konnten auch diesen letzten Einsatz erfolgreich abschließen.

Gegen 17:00 Uhr endete unser 24-Stunden-Tag. Die Jugendlichen wurden von ihren Eltern abgeholt und konnten auf ein spannendes, abwechslungsreiches und lehrreiches Wochenende mit vielen realitätsnahen Übungen, Teamarbeit und jeder Menge Spaß zurückblicken. Ein herzlicher Dank gilt allen Ausbilderinnen und Ausbildern, Helferinnen und Helfern sowie den Organisatoren, die diesen gelungenen 24-Stunden-Tag möglich gemacht haben.

Monatsübung der Einheit Lambrecht – Kellerbrand in der Kläranlage

Kategorie: Allgemein | Datum 01-09-2026

Ein angenommener Brand im Pumpenkeller der Kläranlage Lambrecht war das Übungsszenario für die Monatsübung im August der Feuerwehreinheit Lambrecht. Demnach kam es bei Wartungsarbeiten zu einer Überhitzung einer Abwasserpumpe, die zunächst einen Schmorbrand und später offenes Feuer zur Folge hatte. Zwei Mitarbeiter der Kläranlage hatten noch versucht, das Feuer im völlig verrauchten Keller mit einem Feuerlöscher zu löschen. Sie wurden jedoch durch Rauchgasinhalation bewusstlos und mussten von der eintreffenden Feuerwehr gesucht und gerettet werden.

Alarmübung im Zip Line Park Elmstein

Kategorie: Allgemein | Datum 22-08-2026

Die Feuerwehreinheiten Elmstein und Iggelbach wurden am vergangenen Mittwochabend zu einer verunfallten Person im Zip Line Park Elmstein nach Iggelbach alarmiert.
Die Person hatte beim Fahren auf einer Seilbahn die Kontrolle verloren und fuhr ungebremst gegen den Baum der nächsten Plattform. Dabei zertrümmerte sie sich ihre Kniescheibe und hing bis zur Rettung aus der Seilbahn in ihrem Gurt fest, wodurch sie zusätzlich ein leichtes Hängetrauma erlitt.

Absturzsicherungsübung der Feuerwehreinheit Lindenberg

Kategorie: Allgemein | Datum 15-08-2026

Am Mittwoch den 12.08.2026 fand die monatliche Absturzsicherungsübung der Einheit Lindenberg statt. Übungsthema war die Personenrettung aus der Tiefe. Gemeldet war eine abgestürzte Person in einer Grube. Am Übungsort angekommen wurde zunächst die Gefahrenstelle abgesichert, dann rüstete sich der Angriffstrupp mit dem Klettergurt und der persönlichen Schutzausrüstung aus. Der Wassertrupp und der Schlauchtrupp bauten das Rettungssystem mit dem Kernmanteldynamikseil und dem Rollgliss auf, mit dem der Angriffstrupp in die Grube vorgeht. Die Feuerwehrleute sollten beim Übungsszenario von einer 10m tiefen Grube ausgehen.

Unten angekommen war schnell klar, dass die verunfallte Person aufgrund der schweren Verletzung am Bein, so schnell wie möglich aus der Notsituation gerettet werden musste.  Mittels Rettungswindel wurde eine Crashrettung durchgeführt und die Person kontrolliert nach oben gezogen. Eine Achsengerechte Rettung mittels Schleifkorbtrage wäre möglich gewesen, wenn der Gesundheitszustand der Person stabil gewesen wäre. Nach der Rettung wurde die verunfallte Person zur weiteren Behandlung an weitere Einsatzmittel übergeben. Anschließend wurde auch der Angriffstrupp wieder nach oben gezogen.

Danach wurde den neueren Feuerwehrkameraden der Grundaufbau Schritt für Schritt gezeigt und das Vorgehen erklärt. Jede Person konnte den Klettergurt oder die Rettungswindel anprobieren, um den Umgang mit den Einsatzgerätschaften zu lernen.

Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen

Kategorie: Allgemein | Datum 03-06-2026

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Am Dienstag den 2. Juni 2026, fand die Monatsübung der Feuerwehr Esthal mit dem Thema „Technische Unfallhilfe“ statt.

Absturzsicherungslehrgang in der Feuerwehr Lindenberg

Kategorie: Allgemein, Höhensicherung, Lindenberg | Datum 03-06-2026

Am Wochenende vom 17.04.2026 bis 19.04.2026 fand in der Freiwilligen Feuerwehr Lindenberg ein Absturzsicherungslehrgang statt. Durchgeführt hat diesen Johannes S. mit sechs Lehrgangsteilnehmern. Bevor es in die Höhe gehen konnte, stand zunächst die nötige Theorie sowie Gerätekunde auf dem Plan. Abschließend wurden am Freitagabend die Knoten aus dem Feuerwehrgebrauch wiederholt.

Am Samstagmorgen ging es dann mit dem Grundaufbau weiter. Nachdem diesen jeder einmal auf- und abgebaut hatte, traf pünktlich um 09:00 Uhr die Drehleiter der Feuerwehreinheit Lambrecht ein. An der Drehleiter wurde der Aufbau des Rollgliss gezeigt und seine Funktion erklärt. Bei der praktischen Anwendung wurde zuerst eine Person mit der Schleifkorbtrage hochgezogen und wieder abgelassen. Anschließend wurde das Gleiche mit dem Rettungsdreick bzw. auch „Rettungswindel“ genannt, praktiziert. Gegen 11.00 Uhr ging es dann für alle Teilnehmer zur Freiwilligen Feuerwehr nach Edenkoben. Dort wurde an einem Übungsmasten (16m hoch) das Vorsteigen sowie das Retten einer Person in der Höhe mittels Rettungsdreieck erklärt und geübt.

Am Sonntag wurde es dann ernst und die Teilnehmer wurden geprüft. Nach einer praktischen und mündlichen Prüfung am Morgen ging es für alle wieder nach Edenkoben. Dort zeigte der Ausbilder den Teilnehmern, wie sie sich im Ernstfall selbst retten und abseilen können. Beübt wurde dies wieder am Mast bei der Feuerwehr Edenkoben. Die Teilnehmer retteten sich hierbei aus ca. 8 Metern selbst mittels Feuerwehrhaltegurt und einer Feuerwehrleine.

Wir gratulieren allen Teilnehmern des Lehrgangs zur bestandenen Prüfung und wünschen immer eine gute und gesund Rückkehr aus dem Einsatz. Wir bedanken uns bei den drei Feuerwehrkameraden der Feuerwehreinheit Lambrecht für die Bereitstellung der Drehleiter, sowie der Feuerwehr Edenkoben für die Möglichkeit an dem Übungsmasten auszubilden. Ein großes Dankeschön geht an den Ausbilder Johannes S., dass er sich dieses Wochenende Zeit genommen hat und sechs Feuerwehrkameraden die Absturzsicherung für den Feuerwehrdienst gelehrt hat.

Feuerwehrübung auf der Bahnstrecke Neustadt–Kaiserslautern erfolgreich durchgeführt

Kategorie: Allgemein | Datum 03-06-2026

Rettung eingeklemmter Personen, Brandbekämpfung und Evakuierung einer Regionalbahn aus einem Tunnel geübt

Ein anspruchsvolles Einsatzszenario beschäftigte am vergangenen Wochenende die Feuerwehren aus dem Lambrechter Tal. Auf der Bahnstrecke zwischen Neustadt an der Weinstraße und Kaiserslautern führten die Feuerwehren Frankeneck, Lambrecht, Lindenberg, Neidenfels, Weidenthal und Frankenstein gemeinsam mit Vertretern der Deutschen Bahn eine groß angelegte Übung durch.

Angenommen wurde ein Verkehrsunfall im Bereich der Bahnstrecke. Ein Pkw hatte einen Sicherheitszaun durchbrochen und war auf den Gleisen zum Stehen gekommen. Kurz darauf kollidierte eine herannahende Regionalbahn mit dem Fahrzeug. Durch die Wucht des Aufpralls wurden Fahrer und Beifahrer im Pkw eingeklemmt und mussten durch die Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden.

Infolge der Kollision geriet der Zug in Brand. Die dadurch entstandene Rauchentwicklung breitete sich im Tunnelabschnitt aus und erschwerte die Lage für die Einsatzkräfte zusätzlich.

Eine besondere Herausforderung stellte die Lage der Regionalbahn dar. Diese kam nach der Kollision in einem Tunnelabschnitt zum Stehen. Aufgrund der Rauchentwicklung sowie der besonderen Gefahren im Bahnbereich konnten die Einsatzkräfte den Tunnel erst betreten, nachdem der zuständige Notfallmanager der Deutschen Bahn die Strecke freigegeben und die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen bestätigt hatte.

Im weiteren Verlauf der Übung mussten die Einsatzkräfte zunächst den Brand am Zug lokalisieren und bekämpfen. Anschließend galt es, insgesamt 31 Fahrgäste aus der Regionalbahn zu evakuieren. Über die vorhandenen Rettungswege wurden die Personen durch die Feuerwehr betreut und sicher ins Freie gebracht. Parallel dazu erfolgten die Versorgung verletzter Personen, die Rettung der eingeklemmten Fahrzeuginsassen sowie die Koordination der verschiedenen Einsatzabschnitte.

„Einsätze im Bahnbereich zählen zu den anspruchsvollsten Einsatzlagen für die Feuerwehr. Insbesondere Tunnelanlagen stellen hohe Anforderungen an die Einsatzkräfte und die Führungskräfte vor Ort. Umso wichtiger sind regelmäßige Übungen unter möglichst realistischen Bedingungen“, erklärte die Übungsleitung nach Abschluss der Maßnahme.

Im Mittelpunkt der Übung standen vor allem die Zusammenarbeit der beteiligten Feuerwehren, die Kommunikation mit den Verantwortlichen der Deutschen Bahn, die Brandbekämpfung im Bahnbereich sowie die Abläufe bei einer Tunnelrettung. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen nun ausgewertet und in die weitere Aus- und Fortbildung der Einsatzkräfte einfließen.

Die Übungsleitung zeigte sich mit dem Verlauf sehr zufrieden. Dank des engagierten Einsatzes aller Beteiligten konnten die Übungsziele erreicht und wichtige Erfahrungen für mögliche Realeinsätze gesammelt werden.

Ein besonderer Dank gilt den beteiligten Feuerwehren aus Frankeneck, Lambrecht, Lindenberg, Neidenfels, Weidenthal und Frankenstein, den Verantwortlichen der Deutschen Bahn sowie allen Statistinnen und Statisten, die die Durchführung der Übung ermöglicht haben.

Übung zu Einsatzsoftware und Funk des FEZ Teams

Kategorie: Allgemein | Datum 19-05-2026

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Das FEZ-Team der Feuerwehr VG Lambrecht hat bei seiner Übung am Mittwoch, den 13.05.2026, gleich mehrere Aufgaben erfolgreich bearbeiten können: Neben Erläuterungen und Praxisbeispielen im Umgang mit der Leitstellensoftware gab es innerhalb einer Funkübung verschiedene Ziele innerhalb Lambrechts anzufahren und zurück zu melden. Da derzeit auch die Aktion „Stadtradeln“ stattfindet, wurde dies mittels Fahrrad getan, um für das dort startende Team der Feuerwehr Lambrecht fleißig Kilometer zu sammeln. So kamen bis zum Ende der Übung immerhin gleich 45 klimaneutrale Kilometer zusammen.