Rauchentwicklung im Freien (B1.05)

Kategorie: Allgemein | Datum 08-08-2026

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Am Samstag, dem 08.08.2026, wurden die Feuerwehren Neidenfels und Weidenthal um 18:33 Uhr zu einer gemeldeten Rauchentwicklung im Freien an der B39 zwischen Weidenthal und Neidenfels alarmiert. Vor Ort konnte keine Rauchentwicklung oder Gefahrensituation festgestellt werden. Nach einer gründlichen Erkundung wurde der Einsatz ohne weitere Maßnahmen beendet.

 

Brandeinsatz – Gebäudebrand (B3.01)

Kategorie: Allgemein | Datum 04-08-2026

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Großbrand im Stadtkern von Lambrecht – Drei Helfer verletzt

Ein im Ortskern von Lambrecht ausgebrochener Großbrand zerstörte am Dienstagabend, den 04.08.2026, drei Gebäude und forderte die Feuerwehren in der Region über viele Stunden hinweg. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in den Mittwochnachmittag. 31 Betroffene verloren ihre Wohnungen. Nur durch das schnelle Eingreifen und einen hohen Kräfteeinsatz der Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf weitere Gebäude verhindert sowie auf die bei Eintreffen bereits in Brand stehenden Häuser begrenzt werden.

Die nach Alarmierung um 18:15 Uhr innerhalb drei Minuten an der Einsatzstelle eingetroffenen Kräfte der Feuerwehr VG Lambrecht fanden ein im Vollbrand stehendes Reihenhaus in der, für diesen Bereich, üblichen Bauweise vor. Das Feuer hatte sich bereits auf zwei Nachbargebäude im Straßenzug  ausgebreitet. Die unmittelbar an einem trennenden Fußweg im Stadtzentrum vorgenommene Riegelstellung mit mehreren Strahlrohren und massiver Kräfteeinsatz an den Brandobjekten schützte die angrenzenden Wohnhäuser, ausschließlich Altbauten, vor einem Übergriff der Flammen. Die Hitzestrahlung war jedoch so extrem, dass sie nur durch Einsatz mehrerer Angriffstrupps unter schwerem Atemschutz im Inneren gehalten werden konnten. Dachstuhl, Rollläden und Fenster des gegenüber am nächsten stehenden Hauses zeigten bereits deutliche Hitzeschäden. Dieses Haus kann aber, ebenso wie die anderen Häuser der direkt betroffenen Straße,  nach derzeitigem Stand weiter gefahrlos bewohnt werden.

Rund 150 Einsatzkräfte waren im eigentlichen Brandereignis selbst gebunden, weitere etwa 75 stellten den Wachschutz für den Rest des Gebietes der Verbandsgemeinde Lambrecht während der Löscharbeiten sicher. Zur Unterstützung der Brandbekämpfung und Betreuung der Betroffenen hatte man frühzeitig Kräfte und weitere Fahrzeuge aus umliegenden Gebieten, nicht nur des Landkreises Bad Dürkheim, alarmiert. Neben Einheiten des Landkreises Bad Dürkheim, unter anderem dem Einsatzleitwagen 2 für Großschadenslagen, den Schnelleinsatzgruppen Sanitätsdienst, Betreuung und Versorgung, mehreren Feuerwehren anderer Verbandsgemeinden, unterstützten Kräfte der Feuerwehr Stadt Neustadt sowie der Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn umstandslos mit zusätzlichen Hubrettungs- als auch Tanklöschfahrzeugen den Einsatz in Lambrecht. Für die Ausstattung der Angriffstrupps mit ca. 80 Atemschutzgeräten wurden je ein Gerätewagen Atemschutz des Landkreises Bad Dürkheim und der Stadt Speyer hinzugezogen.

Die Löscharbeiten selbst gestalteten sich als schwierig, da die vom Brand betroffenen Gebäude aufgrund des Gefahrenpotentials selbst für die Einsatzkräfte nicht vollständig zu betreten waren. Auch die zum Teil verwinkelte und nicht vollständig bekannte Bauweise stellte eine besondere Herausforderung dar. Im Einsatzverlauf musste ebenso ein an der Einsatzstelle befindlicher Parkplatz von mehreren PKW geräumt werden. Dennoch konnte bis in die Morgenstunden des Mittwochs schrittweise mit dem Rückbau mehrerer Teilabschnitte sowie dem Übergang zu den Nachlöscharbeiten begonnen werden.  Mehrere Dutzend Glutnester wurden mit Wärmebildkameras und Drohnenüberflügen ermittelt, im Anschluss mit Löschschaum abgedeckt, um ein erneutes Entzünden der noch vorhandenen Brandlast zu verhindern. Die Einsatzstelle konnte am Mittwochnachmittag mit Übergabe an die Polizei für weiteren Ermittlungen um kurz nach 14 Uhr verlassen werden, die Aufarbeitung der Fahrzeuge und Ausrüstung dauern derzeit noch an.

Während des kräftezehrenden Einsatzes kamen insgesamt drei Einsatzkräfte zu Schaden: In zwei Fällen kam es, aufgrund der Einsatzbelastung in Verbindung mit den Temperaturen, zu Kreislaufproblemen bei Feuerwehrangehörigen. Einer der beiden wurde zur weiteren Abklärung in eine Krankenhaus verbracht, der andere konnte seinen Dienst am gleichen Tag noch fortsetzen. Im dritten Fall kam es bei einem Mitglied der Schnelleinsatzgruppen bei der Bedienung von Einsatzmitteln zu einer Handverletzung, die ebenfalls klinisch vorgestellt werden musste.

Seitens der Verbandgemeinde konnten alle betroffenen Anwohner, die nicht in ihre Wohnungen zurück kehren konnten, noch in der selben Nacht auf Notunterkünfte verteilt und mit Notausstattung für die Nacht unterstützt werden, sofern sie nicht eigenständig tätig wurden.

HINWEIS: – vorläufige Pressemitteilung – Aufgrund der komplexen Einsatzlage bitten wir um Verständnis, dass wir hier nicht alle beteiligten Einheiten und Abteilungen einzeln benennen können, ebenso wird die Aufarbeitung und Auswertung des Bildmaterials noch Zeit in Anspruch nehmen. Wir berichten zu einem späteren Zeitpunkt nach.

 

Brandnachschau (B1.04)

Kategorie: Allgemein | Datum 31-07-2026

Weil ein älterer Herr sich im Wald eine Suppe auf einem Feuerwehr erwärmen wollte, rückten am Freitag die Einsatzkräfte der Einheiten Weidenthal und Neidenfels aus. Nach Aufklärung, dass das Vorhaben nicht gestattet ist, wurde das Feuer gelöscht und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

Brandeinsatz – Vegetationsbrand groß (B2.02)

Kategorie: Allgemein | Datum 26-07-2026

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Waldbrand an schwer zugänglicher Stelle – Feuerwehren der VG Lambrecht Im Einsatz

Im Wald bei Neidenfels kam es am Sonntag, den 26.07.2026, zu einem größeren Waldbrand im Gebiet der Verbandsgemeinde Lambrecht, welcher die Feuerwehren im Tal über den ganzen Sonntag hinweg beschäftigte. Nach Meldungen über eine weithin sichtbare, starke Rauchentwicklung im Bereich nördlich der Burgruine Neidenfels wurden um 10:21 Uhr die Einheit Neidenfels sowie die Einheiten des Waldbrandzuges alarmiert.

Aufgrund der schwer zu lokalisierenden Brandstelle wurde die Drohne der Feuerwehr Frankeneck hinzugezogen, mit deren Hilfe die ersten Kräfte schneller zur Einsatzstelle geführt werden konnten. Vor Ort war eine etwa 200 Quadratmeter große, in Brand stehende Hangfläche vorzufinden. Diese drohte, wegen der an diesem Tag stark herrschenden Winde, sich schnell zu vergrößern. Da die Einsatzstelle zunächst nur fußläufig erreichbar und mehrere hundert Meter vom nächsten, befahrbaren Weg entfernt war, erfolgten die ersten Maßnahmen zur Brandbekämpfung und Eindämmung unter hohem Personaleinsatz mittels Handwerkzeugen und Löschrucksäcken. Gleichzeitig wurde, durch Herstellung eines für geländegängige Löschfahrzeuge nutzbaren Weges mittels Kettensägen, eine Möglichkeit zur Verwendung mehrerer Angriffsleitungen geschaffen, mit denen der Brand schließlich gelöscht werden konnte. Die aufwändigen und personalintensiven Nachlöscharbeiten dauerten bis in die Abendstunden an. Mit Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft war der Einsatz nach über acht Stunden für den Großteil der eingesetzten Kräfte beendet, die Brandnachschau sowie Aufarbeitung des eingesetzten Geräts wird die Feuerwehr noch über Tage hinweg beschäftigen.

Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Sollten sie am Sonntagmorgen auffällige Beobachtungen im Bereich der Burgruine Neidenfels gemacht haben, setzen sie sich bitte mit der Polizeidirektion Neustadt in Verbindung.

Brandeinsatz – Vegetationsbrand groß (B2.02)

Kategorie: Allgemein | Datum 18-07-2026

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Waldbrand an mehreren Stellen – Frühe Meldungen verhindern Schlimmeres

Ein Waldbrand im Bereich der Zufahrtsstraße des Lambrechter Ortsteils Iptestal sowie im Verlauf eines Verbindungswegs im Wald Richtung Lambrecht forderten am Samstag, den 18.07.2026, fast alle Einheiten der Feuerwehr VG Lambrecht. Nur durch die Brandmeldungen mehrerer Personen und das rechtzeitige Eingreifen der Einsatzkräfte konnte eine Ausbreitung und somit Schlimmeres verhindert werden.

Um 19:09 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle Ludwigshafen die Kräfte des aus mehreren Standorten bestehenden Waldbrandzuges sowie die Einheiten Frankeneck und Esthal der Feuerwehr VG Lambrecht mit dem Einsatzstichwort „Vegetationsbrand groß“ in Richtung Iptestal. Auf der Zufahrtsstraße des Ortsteils von der Sattelmühle aus kommend hatten sich die Anrufer, in absolut vorbildlicher Manier, zur Einweisung der anrückenden Feuerwehr bereit gestellt. Bereits nach wenigen Metern war die weitere Anfahrt wegen der Rauchentwicklung auf Sicht möglich. Vor Ort eingetroffen konnte eine etwa 200 Quadratmeter große, in Brand stehende Fläche vorgefunden werden. Aufgrund der Trockenheit war eine Ausbreitung über das am Boden liegende Material in die Fläche festzustellen, die durch unmittelbare Einleitung von Löscharbeiten umgehend unter Kontrolle gebracht werden konnte. Das anschließende Ablöschen der Brandfläche sowie die personalintensive Aufarbeitung sowie Kontrolle des verbrannten Bereichs konnten um 20:13 Uhr mit der Meldung „Feuer aus“ abgeschlossen und mit dem Rückbau des Einsatzes begonnen werden.

Während im Bereich der Ortszufahrt Iptestal bereits erste Löschmaßnahmen durchgeführt wurden, kam es zu weiteren Brandmeldungen an einem, nahe der ersten Einsatzstelle gelegenen Waldweg. Die dorthin entsandten Einheiten stellten einen brennenden Baumstamm fest, der mit dem mitgeführten Wasservorrat abgelöscht und im Anschluss der Bereich mittels Wärmebildkamera auf Löscherfolg sowie weitere Brandnester kontrolliert wurde. Die Zu- und Abfahrt zur zweiten Einsatzstelle gestaltete sich als schwierig, da der an dieser Stelle vorhandene Weg bestenfalls mit Kleinfahrzeugen passierbar ist.

Eine abschließende Kontrolle des gesamten Einsatzbereichs unter Thermalsicht einer Drohne, beschafft und vorgehalten durch die Einheit Frankeneck, konnte keine weiteren Brandstellen ermitteln und zeigte einmal mehr die Notwendigkeit dieser Beschaffung. Der Einsatz konnte für die rund 45 Einsatzkräfte gegen 21 Uhr beendet werden, die Aufarbeitung des Geräts dauerte noch bis in die späten Abendstunden. Zur Brandursache können seitens der Feuerwehr keine Aussage getroffen werden, die Polizei ermittelt.

Flächenbrand klein (B1.02)

Kategorie: Allgemein | Datum 03-07-2026

Am Freitagabend, den 03.07.2026, wurden die Feuerwehren Neidenfels und Weidenthal zu einem Flächenbrand in der Bahnhofstraße in Weidenthal alarmiert. Vor Ort wurde ein toter Baum vorgefunden, der innen glimmte. Die Feuerwehr führte Nachlöscharbeiten durch und kontrollierte die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera.

 

Rauchwarnmelder (B2.06)

Kategorie: Allgemein | Datum 27-06-2026

Am Samstag, dem 27.06.2026, um 01:11 Uhr wurden die Feuerwehren Neidenfels, Weidenthal und Frankenstein zu einem ausgelösten Rauchwarnmelder in der Hauptstraße in Weidenthal alarmiert. Vor Ort angekommen, konnte zunächst keine Rauchentwicklung oder Feuer festgestellt werden. Nach Rücksprache mit der Polizei wurde die Haustür geöffnet, um das Gebäude zu kontrollieren. Ein Trupp unter Atemschutz betrat das Gebäude und lokalisierte den piepsenden Melder. Es handelte sich um einen Fehlalarm, dessen Ursache unbekannt blieb.

 

Einfache Hilfeleistung (H1.07)

Kategorie: Allgemein | Datum 23-06-2026

Am frühen Morgen des 23.06.2026 wurden die Feuerwehren Neidenfels und Weidenthal zu einem umgestürzten Baum auf der B39 zwischen Weidenthal und Neidenfels alarmiert. Noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte hatten Passanten den Baum zur Seite geräumt, sodass die Fahrbahn bereits wieder passiert werden konnte. Die Feuerwehr reinigte die Fahrbahn und verräumte den Baum in die Böschung.