Bereits am 07.09.2026 wurde die Einheit Weidenthal zu einer kuriosen und nicht alltäglichen Tierrettung alarmiert. Im Bereich der Eisenkehlstraße sollte durch die Einsatzkräfte ein entflohenes Känguru eingefangen werden. Polizei und Feuerwehr versuchten über eine Stunde das entflohene Tier einzufangen. Leider ohne Erfolg. Durch den starken Fluchtreflex des Tieres, floh es in den Wald und konnte durch die Einsatzkräfte nicht mehr lokalisiert werden.
Zu einer Hilfeleistung wurde die Einheit Weidenthal am 04.09.2026 um 16:59Uhr alarmiert. Noch vor dem Ausrücken wurde der Einsatz durch die Leitstelle storniert.
Am 02.09.2026 wurde die Einheit Weidenthal zur überörtlichen Hilfe nach Frankenstein alarmiert. In einem Einfamilienhaus hatte zuvor ein CO-Warner ausgelöst. Durch die Feuerwehr wurde das betroffene Objekt mittels Mehrgasmessgerät ohne eine Feststellung überprüft. Der Einsatz war nach ca. 40min. beendet.
Am 2. September 2026 wurden die Feuerwehren Neidenfels und Weidenthal um 13:51 Uhr zu einem Böschungsbrand an der B39 alarmiert. Die Einsatzstelle befand sich in Fahrtrichtung Weidenthal auf Höhe des Bahnsignals vor dem Tunnel.
Vor Ort brannte eine Böschungsfläche von etwa 5 m². Die Einsatzkräfte leiteten umgehend einen Löschangriff ein und brachten das Feuer zügig unter Kontrolle. Zum Schutz der Einsatzkräfte mussten sowohl die Bundesstraße 39 als auch die angrenzende Bahnstrecke für die Dauer der Löscharbeiten voll gesperrt werden. Nach Abschluss der Nachlöscharbeiten und dem Rückbau der Maßnahmen wurden beide Verkehrswege wieder für den Verkehr freigegeben.
Symbolbild
Durch einen Fabrikmitarbeiter wurde am 31.08.2026 ein brennender Zug auf der Bahnstrecke zwischen Neidenfels und Weidenthal gemeldet. Durch die Leitestelle der Deutschen Bahn konnte der Zug kurz Weidenthal gestoppt werden. Die ersteintreffenden Einsatzkräfte konnten vor Ort einen Güterzug und Brandgeruch feststellen. Eine Rauchentwicklung war nicht erkennbar. Mittels Wärmebildkamera wurde der Güterzug komplett überprüft. Ein Brand konnte nicht festgestellt werden. Vermutlich handelte es sich bei der durch den Fabrikmitarbeiter gesehen Rauchentwicklung um heißgelaufene Bremsen des Zuges. Die Einsatzstelle wurde an den DB Notfallmanager und die Bundespolizei übergeben.
Am 15.08.2026 um 19:05 Uhr wurden die Feuerwehren Weidenthal und Neidenfels zu einer Person im Aufzug am Bahnhof in Weidenthal alarmiert. Die Person konnte von den Einsatzkräften befreit werden und war wohlauf. Der Aufzug wurde anschließend gesperrt.
Rauchentwicklung im Freien (B1.05)
Kategorie: Allgemein | Datum 08-08-2026
Schlagwörter: feuerwehrvglambrecht, Immerda, Neidenfels, Weidenthal
Am Samstag, dem 08.08.2026, wurden die Feuerwehren Neidenfels und Weidenthal um 18:33 Uhr zu einer gemeldeten Rauchentwicklung im Freien an der B39 zwischen Weidenthal und Neidenfels alarmiert. Vor Ort konnte keine Rauchentwicklung oder Gefahrensituation festgestellt werden. Nach einer gründlichen Erkundung wurde der Einsatz ohne weitere Maßnahmen beendet.
Brandeinsatz – Gebäudebrand (B3.01)
Kategorie: Allgemein | Datum 04-08-2026
Schlagwörter: Blaulicht, Brand, feuerwehrvglambrecht, Immerda, Lambrecht, wirfüreuch, Wohnhausbrand
Großbrand im Stadtkern von Lambrecht – Drei Helfer verletzt
Ein im Ortskern von Lambrecht ausgebrochener Großbrand zerstörte am Dienstagabend, den 04.08.2026, drei Gebäude und forderte die Feuerwehren in der Region über viele Stunden hinweg. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in den Mittwochnachmittag. 31 Betroffene verloren ihre Wohnungen. Nur durch das schnelle Eingreifen und einen hohen Kräfteeinsatz der Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf weitere Gebäude verhindert sowie auf die bei Eintreffen bereits in Brand stehenden Häuser begrenzt werden.
Die nach Alarmierung um 18:15 Uhr innerhalb drei Minuten an der Einsatzstelle eingetroffenen Kräfte der Feuerwehr VG Lambrecht fanden ein im Vollbrand stehendes Reihenhaus in der, für diesen Bereich, üblichen Bauweise vor. Das Feuer hatte sich bereits auf zwei Nachbargebäude im Straßenzug ausgebreitet. Die unmittelbar an einem trennenden Fußweg im Stadtzentrum vorgenommene Riegelstellung mit mehreren Strahlrohren und massiver Kräfteeinsatz an den Brandobjekten schützte die angrenzenden Wohnhäuser, ausschließlich Altbauten, vor einem Übergriff der Flammen. Die Hitzestrahlung war jedoch so extrem, dass sie nur durch Einsatz mehrerer Angriffstrupps unter schwerem Atemschutz im Inneren gehalten werden konnten. Dachstuhl, Rollläden und Fenster des gegenüber am nächsten stehenden Hauses zeigten bereits deutliche Hitzeschäden. Dieses Haus kann aber, ebenso wie die anderen Häuser der direkt betroffenen Straße, nach derzeitigem Stand weiter gefahrlos bewohnt werden.
Rund 150 Einsatzkräfte waren im eigentlichen Brandereignis selbst gebunden, weitere etwa 75 stellten den Wachschutz für den Rest des Gebietes der Verbandsgemeinde Lambrecht während der Löscharbeiten sicher. Zur Unterstützung der Brandbekämpfung und Betreuung der Betroffenen hatte man frühzeitig Kräfte und weitere Fahrzeuge aus umliegenden Gebieten, nicht nur des Landkreises Bad Dürkheim, alarmiert. Neben Einheiten des Landkreises Bad Dürkheim, unter anderem dem Einsatzleitwagen 2 für Großschadenslagen, den Schnelleinsatzgruppen Sanitätsdienst, Betreuung und Versorgung, mehreren Feuerwehren anderer Verbandsgemeinden, unterstützten Kräfte der Feuerwehr Stadt Neustadt sowie der Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn umstandslos mit zusätzlichen Hubrettungs- als auch Tanklöschfahrzeugen den Einsatz in Lambrecht. Für die Ausstattung der Angriffstrupps mit ca. 80 Atemschutzgeräten wurden je ein Gerätewagen Atemschutz des Landkreises Bad Dürkheim und der Stadt Speyer hinzugezogen.
Die Löscharbeiten selbst gestalteten sich als schwierig, da die vom Brand betroffenen Gebäude aufgrund des Gefahrenpotentials selbst für die Einsatzkräfte nicht vollständig zu betreten waren. Auch die zum Teil verwinkelte und nicht vollständig bekannte Bauweise stellte eine besondere Herausforderung dar. Im Einsatzverlauf musste ebenso ein an der Einsatzstelle befindlicher Parkplatz von mehreren PKW geräumt werden. Dennoch konnte bis in die Morgenstunden des Mittwochs schrittweise mit dem Rückbau mehrerer Teilabschnitte sowie dem Übergang zu den Nachlöscharbeiten begonnen werden. Mehrere Dutzend Glutnester wurden mit Wärmebildkameras und Drohnenüberflügen ermittelt, im Anschluss mit Löschschaum abgedeckt, um ein erneutes Entzünden der noch vorhandenen Brandlast zu verhindern. Die Einsatzstelle konnte am Mittwochnachmittag mit Übergabe an die Polizei für weiteren Ermittlungen um kurz nach 14 Uhr verlassen werden, die Aufarbeitung der Fahrzeuge und Ausrüstung dauern derzeit noch an.
Während des kräftezehrenden Einsatzes kamen insgesamt drei Einsatzkräfte zu Schaden: In zwei Fällen kam es, aufgrund der Einsatzbelastung in Verbindung mit den Temperaturen, zu Kreislaufproblemen bei Feuerwehrangehörigen. Einer der beiden wurde zur weiteren Abklärung in eine Krankenhaus verbracht, der andere konnte seinen Dienst am gleichen Tag noch fortsetzen. Im dritten Fall kam es bei einem Mitglied der Schnelleinsatzgruppen bei der Bedienung von Einsatzmitteln zu einer Handverletzung, die ebenfalls klinisch vorgestellt werden musste.
Seitens der Verbandgemeinde konnten alle betroffenen Anwohner, die nicht in ihre Wohnungen zurück kehren konnten, noch in der selben Nacht auf Notunterkünfte verteilt und mit Notausstattung für die Nacht unterstützt werden, sofern sie nicht eigenständig tätig wurden.
HINWEIS: – vorläufige Pressemitteilung – Aufgrund der komplexen Einsatzlage bitten wir um Verständnis, dass wir hier nicht alle beteiligten Einheiten und Abteilungen einzeln benennen können, ebenso wird die Aufarbeitung und Auswertung des Bildmaterials noch Zeit in Anspruch nehmen. Wir berichten zu einem späteren Zeitpunkt nach.
